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Xapo macht Fortschritte mit der Bitcoin Kreditkarte

07.09.2015
Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Die Xapo Debit Kreditkarte ist eine der neuesten Kreditkarten in Deutschland. Das Modell unterscheidet sich allerdings stark von anderen Modellen im Kreditkartenvergleich, denn die Xapo Debit Kreditkarte ist eine sogenannte Bitcoin-Kreditkarte. Die Karte funktioniert wie eine Debit-Kreditkarte, man kauft aber kein Guthaben in Euro, sondern in Bitcoins.

Der Kreditkartenvergleich bietet eine Auswahl an zahlreichen verschiedenen Kreditkarten, die sich überall auf der Welt ohne Probleme einsetzen lassen. Selten sind auch Prepaid-Kreditkarten zu finden, doch auch diese können sich hin und wieder lohnen. Für wen sich die Xapo Debit Kreditkarte allerdings lohnt, ergibt sich im ersten Moment nicht. Die Debit Kreditkarte wird von einem der größten Anbieter von Bitcoins, Xapo, ausgegeben. Es handelt sich dabei um die erste Bitcoins-Kreditkarte, bei der man nicht zuerst Bitcoins verkaufen muss, um dann in Euro einkaufen zu können. Vielmehr wird der Einkauf direkt im Gegenwert mit einem variablen Wechselkurs, der sich nach dem Tageskurs richtet, abgerechnet. Guthaben muss allerdings dennoch vorhanden sein, allerdings in Bitcoins.

Bitcoins direkt per Überweisung kaufen

Wer nicht gerade auf Bitcoins versteift ist, für den sind andere Modelle im Kreditkarten-Vergleich allerdings zweifelsfrei eine bessere Lösung. Bei der Xapo Debit Kreditkarte muss man gleich zwei Mal mit einer Umrechnung leben. Bitcoins für das Xapo-Konto kann man online per Überweisung kaufen. Dafür wird auch in diesem Fall der aktuelle Tageskurs herangezogen. Bezahlt man dann im Geschäft, werden die Bitcoins wieder in die jeweilige Währung des Händlers umgerechnet. Ein unnötiger Umweg, der sich wirklich nur für Enthusiasten der neuen Online-Währung lohnt. Beim Thema Sicherheit wird bei der Kreditkarte der Bitcoin-Bank allerdings nicht gespart. Neben den gewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen von Visa wird auch eine Identitätsprüfung vorgenommen, bei der unter anderem ein fester Wohnort angegeben werden muss.

Teurere Kreditkarte für Bitcoin-Fans

Dass sich die Xapo Debit Kreditkarte nur für eingefleischte Bitcoin-Fans lohnt, sieht man auch daran, dass die Gebühren für das interessante Modell sehr hoch sind. Während die meisten anderen Kreditkarten mit ähnlichen Eigenschaften im Kreditkarten-Vergleich kostenlos sind oder zumindest nur eine geringe Jahresgebühr kosten, muss man bei der Xapo Debit Kreditkarte gleich doppelt in die Tasche greifen. Bei der Beantragung fällt eine Erstellungsgebühr von 18 Euro an. Ab dem zweiten Jahr wird dann eine Gebühr von 10 Euro erhoben. Damit aber noch nicht genug, denn auch die Gebühren für die Abwicklung von Zahlungen in sekundären Währungen – bei der Erstellung kann man eine primäre Währung wählen, in der Zahlungen gebührenfrei abgewickelt werden können – ist mit drei Prozent verhältnismäßig doch sehr hoch. Bei normalen Modellen aus dem Kreditkarten Vergleich fallen maximal zwei Prozent Auslandseinsatzgebühr an.

Überall auf der Welt einsetzbar

Immerhin muss man bei der Praktikabilität mit der Xapo Debit Kreditkarte keine Einschränkungen hinnehmen. Die Debit-Kreditkarte ist überall auf der Welt einsetzbar und funktioniert genauso wie eine normale Visa-Kreditkarte aus dem Kreditkarten Vergleich. Das gilt sogar für Abhebungen an Geldautomaten, wo man seine Bitcoins direkt zu Bargeld machen kann. Auch das wird allerdings teuer – besonders bei kleineren Abhebungen. Xapo nimmt für Abhebungen in der primären Währung eine Gebühr von 2,25 Euro und verlangt für Abhebungen in anderen Währungen sogar 2,75 Euro für jeden Vorgang. So lohnt sich die Kreditkarte tatsächlich nur für diejenigen, die in der Parallelwährung eine bessere Zukunft sehen.




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