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Volksbank Dortmund zeigt sich als besonders innovativ

26.01.2015
Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Mobile Payment – bei diesem Begriff denken viele am Kreditkartenvergleich Interessierte sofort an Lösungen wie Google Wallet oder Apple Pay. An wen niemand denkt, das ist die Volksbank Dortmund. Und dabei war es genau dieses Institut, das Mobile Payment in einem Pilotversuch zuerst auf den Markt gebracht hat. Das Feedback war sehr positiv, weiterentwickelt wird das Projekt aber wohl dennoch nicht.

Im März 2013 entschied man sich in Dortmund für Fortschritt und gegen Stagnation. Die Volksbank Dortmund hat dazu ein Pilotprojekt vorgestellt, das seinesgleichen sucht. Mehr als ein Jahr vor Apple und sogar vor Google hat die Dortmunder Volksbank mit der Integration einer mobilen Bezahllösung begonnen. Verwendet wurden auch dafür Smartphones. Die Bezahlung wurde dabei durch die virtuelle ClassicCard Mobile durchgeführt. Die PayPass-Kreditkarte von MasterCard machte es möglich, auch mit dem Smartphone zu bezahlen. Zur Verfügung stellten sich zahlreiche Händler in der Region – sie alle wollten gemeinsam mit der Dortmunder Volksbank etwas bewegen. Heute steht das Pilotprojekt fast vor dem Abschluss, eine Revolution für den Kreditkarten-Vergleich wird es aber wohl kaum bedeuten.

Positive Resonanz für ein fortschrittliches Projekt

Nicht nur innovativ, sondern insbesondere auch erfolgreich hat die Dortmunder Volksbank das Projekt in den letzten Jahren etabliert. Die Kundenresonanz, so berichtet das IT Finanzmagazin, sei großenteils positiv. Die Bezahlung mit dem Smartphone geht nicht nur schneller, sie hat sich im Pilotversuch auch als enorm sicher erwiesen. Probleme mit der Sicherheit gab es während des Pilotversuchs keine. Nun, wo sich der Pilotversuch dem Ende zuneigt, erwarten viele, dass die virtuelle Kreditkarte der Volksbank Dortmund auch den Kreditkarten-Vergleich in Deutschland aufmischt. Das wird aber voraussichtlich nicht passieren.

Genossenschaftliche Finanzgruppe setzt auf Apple Pay

Sollten in den nächsten Monaten keine Wunder geschehen, wird das Pilotprojekt wohl auch der einzige Einsatz der ClassicCard Mobile sein. Eventuell, so heißt es aus Dortmund, werde die Lösung den eigenen Kunden aber weiterhin angeboten. Doch woran scheitert die Expansion des deutschen Vorzeigeprojekts? Ganz einfach, die genossenschaftliche Finanzgruppe (die Körperschaft, die über allen Volksbanken und Raiffeisenbanken steht) hat sich für die Einführung von Apple Pay entschieden. Sie befindet sich, wie übrigens auch die Sparkassen, bereits in intensiven Verhandlungen mit dem US-amerikanischen Unternehmen. Darüber hinaus fehlt es bei dem technischen Dienstleister der Finanzgruppe, der Fiducia AG, momentan am Kapitel für eine Weiterentwicklung.

Deutsches Vorzeigeprojekt zum Scheitern verdammt

Und so wird die Revolution im Kreditkartenvergleich ausbleiben. Zwar konnten mobile Bezahllösungen wie Google Wallet hierzulande noch nicht viel am Kreditkarten Vergleich ändern, das könnte aber noch kommen. Die moderne und innovative Lösung der Volksbank Dortmund wird es dann wohl maximal noch im Raum Dortmund geben. Zwar war der Pilotversucht erfolgreich und hat den Kunden der Volksbank gezeigt, dass auch ihre Bank mit Innovationen umgehen kann, eine Markteinführung wird es aber wohl nie geben – zumindest nicht überregional. Schade ist das allemal, denn eine konkurrenzfähige Lösung, welche den Kreditkarten Vergleich zumindest ein wenig bewegen würde, hätte dem Markt nicht geschadet. So sind die Deutschen zukünftig wohl auf Apple Pay, Google Wallet oder neue Lösungen, etwa die, welche gerade von der Deutschen Kreditwirtschaft entwickelt wird, angewiesen.




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