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Visa und MasterCard bald auch in China vertreten?

09.11.2014

In China könnte eine neue Revolution starten. Dieses Mal geht es um die Kreditkarten. Der Markt ist in China noch sehr restriktiv. So etwas wie einen Kreditkartenvergleich gibt es im Reich der Mitte nicht. Bislang hat der chinesische Anbieter China UnionPay eine monopolartige Stellung, Kreditkarten von Visa, MasterCard und American Express gibt es in China kaum.

Es sind gute Nachrichten für Visa und MasterCard: Wie aus chinesischen Regierungskreisen hervorgeht, könnte ein Lockerung der Marktzugangsbedingungen für Kreditkartenunternehmen schon in Bälde anstehen. Für Visa und MasterCard würde das den Zugriff auf eine potenzielle Kundschaft von mehr als einer Milliarde Menschen bedeuten. Bislang ist der Markt noch komplett in der Hand von China UnionPay. Wer in China Kreditkarten vergleicht, der hat momentan nur die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Kreditkarten, die allesamt von UnionPay ausgegeben werden. Ausländische Kreditkarten gibt es nur unter bestimmten Bedingungen.

Hohe Gebühren halten Visa und MasterCard ab

So ist es bislang nicht vollends verboten, dass Visa oder MasterCard sich auf den chinesischen Markt wagen. Die Unternehmen trauen sich aber noch nicht, im Kreditkartenvergleich mit China UnionPay anzutreten. Das hat einen entscheidenden Grund: Für alle Transaktionen in China müssen Visa und MasterCard hohe Gebühren an den staatlichen Anbieter UnionPay abführen. Dieser unterhält das gesamte Automaten- und Zahlungsnetz in China und verdient bei jeder Transaktion mit. Gebühren erheben zudem auch noch die Banken, welche den jeweiligen Geldautomaten für Abhebungen zur Verfügung stellen. Ein Markteintritt lohnte sich für Visa und MasterCard daher bislang kaum.

Visa und MasterCard unterhalten weltweites Netz

Ganz anders sieht das außerhalb von China aus. Hier tauchen Visa und MasterCard in fast jedem Land im Kreditkartenvergleich auf. Das liegt auch daran, dass beide Anbieter außerhalb der Volksrepublik ein eigenes Netz an Geldautomaten und Zahlungsstellen unterhalten. Da sie selbst Händler mit Annahmeportalen für Kreditkarten versorgen, müssen sie keine Gebühren an Fremdanbieter abführen. Das steigert die Margen und macht es möglich, gute Konditionen an Partnerbanken weiterzugeben. Diese können dann interessante Angebote im Kreditkartenvergleich schaffen. Darüber wiederum freuen sich die Kunden, die von attraktiven Konditionen profitieren können. In China ist das noch anders, dort sind die Gebühren für Kreditkarten meist höher – die Vorteile dagegen sind deutlich geringer. Durch einen einfacheren Markteinstieg für Visa und MasterCard könnte sich das nun ändern.

American Express ist bereits in China aktiv

Von der Umstellung würde auch American Express profitieren. Der US-amerikanische Premiumanbieter hat bereits einige Kunden in China. Das liegt auch daran, dass die Gebührenstruktur für American Express nicht so relevant ist und sich die Ausgaben für Karten an kaufkraftstarke Kunden dennoch lohnt. Außerdem geben chinesische Kunden von American Express auch außerhalb der Landesgrenzen viel Geld mit den Kreditkarten aus. Dennoch darf sich auch American Express auf Änderungen freuen, denn sollten die amerikanischen Anbieter zukünftig eigene Netze an Geldautomaten und Annahmestellen in China aufbauen, würden die Margen deutlich steigen. Davon würden auch die Kunden profitieren, die sich im Kreditkartenvergleich über bessere Angebote freuen dürfen. China könnte in dieser Hinsicht also bald ein Land wie jedes andere werden, auch mit einem spannenden und interessanten Kreditkartenvergleich, der im Reich der Mitte bislang noch vollkommen fehlt.




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