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Visa, MasterCard oder American Express – Der Anbieter spielt nur eine untergeordnete Rolle

13.07.2015

Im Kreditkarten-Vergleich kommt hin und wieder die Frage auf, welche Kreditkarte denn die beste ist? Sollte man lieber auf Visa setzen oder ist doch MasterCard eine bessere Lösung? Und was ist eigentlich mit American Express? Die Kunden in Deutschland haben die freie Wahl, doch an sich kommt es auf den Anbieter gar nicht so sehr an. Viel wichtiger sind die konkreten Leistungen.

Hast du eine Visa oder eine MasterCard? Diese Frage hört man in Gesprächen in Deutschland eher selten. Doch warum ist es den meisten Menschen eigentlich egal, welche Karte sie im Geldbeutel haben? An sich unterscheiden sich die drei amerikanischen Kreditkartenriesen Visa, MasterCard und American Express nämlich durchaus. In den letzten Jahren hat sich allerdings viel verändert, denn wer eine Visa- oder eine MasterCard-Kreditkarte im Geldbeutel hat, der kann mittlerweile bei fast allen Händlern auf der Welt problemlos bezahlen. Dass eine MasterCard aus dem Kreditkarten-Vergleich angenommen wird und eine Visa nicht oder umgekehrt, kommt so gut wie nie vor.

American Express unterscheidet sich

Die Modelle aus dem Kreditkarten-Vergleich unterscheiden sich in gewissem Maße aber doch. Das gilt besonders für Karten von American Express. Der Premiumanbieter aus den Vereinigten Staaten bietet nur eine sehr geringe Zahl an verschiedenen Kreditkarten an und hat erst seit einigen Monaten überhaupt ein kostenfreies Modell – die Payback American Express-Kreditkarte – im Kreditkartenvergleich platziert. Besonders in Europa kann man deshalb des Öfteren Akzeptanzprobleme bekommen, denn keineswegs jeder Händler akzeptiert American Express-Kreditkarten. In den USA hat man damit meist keine Probleme, denn hier sind Amex-Karten relativ verbreitet. In anderen Weltregionen kann man mit einer American Express-Karte dagegen oft nur im Luxusbereich, also in Boutiquen, Hotels oder bei Fluggesellschaften, bezahlen.

Direktvertrieb oder Vertrieb über Banken

Es gibt, abgesehen von der Akzeptanz, allerdings noch einen anderen Unterschied, der besonders bei American Express deutlich wird. Der amerikanische Konzern gibt als einziger der drei westlichen Größen Kreditkarten direkt an seine Kunden aus. Der Ansprechpartner ist demnach immer auch American Express selbst. Das kann besonders bei Verlust und anderen Problemen ein Vorteil sein. Bei MasterCard und Visa ist die Sache dagegen anders gelagert. Die beiden größten Anbieter in Europa setzen beim Vertreib auf Partnerbanken. Im Kreditkarten-Vergleich findet man entsprechend zwar Visa- und MasterCard-Kreditkarten, die ausgebende Bank ist hier aber eine andere. So wird beispielsweise die gebührenfreie MasterCard Gold von der Advanzia Bank ausgegeben oder die Lufthansa Miles & More Credit Card von der Deutschen Kreditbank (DKB).

Konkrete Leistungen sind wichtiger als die Marke

Gerade deshalb lohnt im Kreditkarten Vergleich ein Blick die konkreten Leistungen der jeweiligen Karten und eben nicht auf den Anbieter. Die verschiedenen Visa- und MasterCard-Kreditkarten unterscheiden sich sowohl beim Preis als auch beim Leistungsspektrum enorm. So gibt es zahlreiche kostenlose Karten, aber auch mindestens genauso viele gebührenpflichtige Modelle. Manchmal sind Versicherungsleistungen inkludiert, andere Karten bieten ein Sammelprogramm. Und dann sind da noch die Gebühren, die sich je nach Modell enorm unterscheiden. Bei der Teilzahlungsoption fallen teilweise bis zu 20 Prozent Gebühren im Monat an, bei Abhebungen im Ausland werden bis zu vier Prozent Gebühren erhoben. Wer klug vergleicht, der findet eine günstige und gute Kreditkarte – dann ist es auch egal ob Visa, MasterCard oder American Express draufsteht.




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