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Über Kreditkarten kursieren viele Halbwahrheiten

26.03.2015

Zu Kreditkarten existieren viele Mythen. Da hilft es wenig, dass selbst bekannte deutsche Internetportale nicht immer alle Fakten aufzeigen. So etwa auch in einem aktuellen Artikel der Bild-Zeitung, die sich mit dem Thema Kreditkarten beschäftigt hat. Wer sich im Kreditkarten-Vergleich umschaut, der wird schnell herausfinden, dass die Bild einige wichtige Fakten „vergessen“ hat.

Die Bild hat sich für ihren aktuellen Artikel über Kreditkarten von der Stiftung Warentest und der Verbraucherzentrale Hamburg beraten lassen. Das hat sicherlich geholfen, perfekt war die Beratung aber scheinbar nicht. Wenngleich viele Fakten im Artikel durchaus der Wahrheit entsprechen, wird an einigen Stellen Halbwissen verbreitet. Zudem werden an einigen Stellen wichtige Wahrheiten verschwiegen. Das beginnt schon dabei, dass die Bild schreibt, dass Kreditkarten „nicht von den Kartenunternehmen wie Visa ausgegeben, sondern von Banken oder auch großen Unternehmen“ herausgegeben werden. Dabei handelt es sich um eine klassische Halbwahrheit, die es im Kreditkartenvergleich aus dem Weg zu räumen gilt. So werden einige Kreditkarten, etwa Modelle von American Express, direkt von den Kreditkartenbanken ausgegeben. Für Visa- und MasterCard-Kreditkarten, die im Kreditkartenvergleich am häufigsten vorkommen, stimmt die These der Bild allerdings.

Kreditkarten können unabhängig vom Girokonto kostenlos sein

Mit Halbwahrheiten geht es gleich im nächsten Absatz weiter. So schreibt die Bild: „Haben Sie bei einer Bank ein Girokonto, bekommen Sie die Kreditkarte oft kostenlos“. Das ist zwar korrekt, denn Banken wie die comdirect oder die DKB haben ihre Kreditkarten an ein Girokonto gebunden, es gibt aber auch einige Ausnahmen. So verschweigt die Bild, dass einige Anbieter auch ohne Bindung an ein Girokonto eine kostenlose Kreditkarte ausgeben. Die besten Beispiele dafür sind die Schwarze Kreditkarte, die Deutschland-Kreditkarte oder die Barclaycard New Visa-Kreditkarte – allesamt erfreuen diese Karten sich im Kreditkarten Vergleich großer Beliebtheit. Dass eine Erwähnung dieser Karten ausbleibt, zeigt leider, wie viele wichtige Fakten im Artikel der Bild verschwiegen werden.

Versicherungsleistungen gibt es auch bei kostenlosen Kreditkarten

Zweifel an der Qualität des Artikels kommen auch an anderer Stelle auf. So berichtet die Bild, dass es bei Kreditkarten oftmals inkludierte Zusatzleistungen wie Versicherungen gibt. Das ist so durchaus korrekt, auch hier vergisst die Zeitung aber zu erwähnen, dass dies keineswegs Premium-Kreditkarten vorenthalten ist. Die Bild weist hierbei beispielsweise nur auf die „Wüstenrot Visa Premium“, die ab dem zweiten Jahr mit einer Gebühr von 79 Euro zu Buche schlägt. Eine Erwähnung hätte hier auch die gebührenfreie MasterCard Gold der Advanzia Bank verdient, denn diese ist dauerhaft gebührenfrei und bietet ebenfalls eine breite Palette an inkludierten Versicherungsleistungen.

Gebührenfreie Kreditkarten bieten mehr als man denkt

Viele Fakten im Artikel der Bild sind darüber hinaus durchaus korrekt, wodurch eine Lektüre für Personen, die sich mit dem Thema kaum auskennen, durchaus lohnen kann. Auch der Hinweis auf Extras, die Kreditkarten besonders attraktiv machen, ist wertvoll. Im Kreditkartenvergleich gibt es zahlreiche Modelle, die Extra-Meilen, Cashback oder andere Sondervorteile bieten. Auch hier hätte die Bild erwähnen können, dass es diese Vorteile auch bei kostenlosen Kreditkarten gibt. Zusatzleistungen wie Cashback (Deutschland-Kreditkarte), Punkte für jede Zahlung (Payback American Express-Kreditkarte) oder Neukundenbonus (Schwarze Kreditkarte) gibt es auch bei zahlreichen kostenfreien Kreditkarten. Wer sich im Kreditkarten-Vergleich umschaut, der findet sicherlich das perfekte Modell – egal ob gebührenpflichtig oder kostenlos.




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