Tipps beim Immobilienkauf

18.01.2019
Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Eine Immobilie zu kaufen, kann die Erfüllung eines jahrelangen Traums sein, wenn sie nicht gerade zu einem finanziellen Alptraum wird. Der finanzielle Ruin durch ein Eigenheim kann aber sehr leicht verhindert werden, wenn ein paar Grundbedingungen erfüllt werden.

Augen auf beim Hauskauf

Eigenheimbesitzer zu sein, ist wohl der Traum vieler. Allerdings ist ein Haus sehr kostspielig und daher muss solch eine Investition gut überlegt sein. Es können zudem viele Fehler gemacht werden, die im Nachhinein noch einmal richtig Geld kosten. Deshalb ist es wichtig direkt von Anfang an auf die kleinen Details zu achten. Eines dieser Details ist beispielweise die Lage des Eigenheims. Natürlich ist eine Hütte abgeschieden und alleinstehend auf einer Waldlichtung eine romantischere Wahl, als ein Haus im geballten Wohngebiet einer Stadt, aber letzteres ist besser finanzierbar. Künftige Eigenheimbesitzer erhöhen ihre Chancen auf einen Kredit bei der Bank für den Erwerb ihrer Immobilie, wenn sie sich für das Stadthaus entscheiden. Grund dafür ist die Anzahl der Interessenten. Ein Haus, dass abgeschottet von allem liegt, ist nämlich im Notfall schwerer zu Geld zu machen, als die klassische Wahl.

Eigenkapital ist Trumpf

Es gibt kaum Verbraucher, die es sich leisten können, keinen Kredit für ihr Eigenheim aufzunehmen. Dennoch ist viel Eigenkapital, das in die Immobilie gesteckt werden kann, sehr wichtig. Je mehr vom Kaufpreis aus eigenen Mitteln bestritten werden kann, desto weniger muss die Bank dazu steuern. Viel Eigenkapital wirkt sich zudem auch positiv auf die Zinsen aus. Dieses Eigenkapital und der zusätzliche Kredit sollten allerdings nicht direkt in das erstbeste Haus gesteckt werden. Einmal in eine Immobilie verguckt, finden es Interessenten oft schwer, auch andere Häuser in Betracht zu ziehen. Doch auch bei der Traumimmobilie ist der finanzielle Aspekt zu beachten. Ein neues Heim ist vermutlich der beste Zeitpunkt, um sich von Altlasten zu befreien, vor allem von finanziellen. Alte Verbindlichkeiten können beispielweise zusammengeführt und durch einen neuen, zinsärmeren Kredit abgelöst werden. So bleibt am Ende mehr Geld, um den geplanten Immobiliarkredit zu tilgen. Dieser steigert auch gleichzeitigt die Chancen auf gute Darlehenskonditionen.

Die richtige Finanzierung ist das A und O

Da die Aufnahme eines Kredits so gut wie unausweichlich ist, ist es wichtig, dass ein paar Grundbedingungen bei der Finanzierung eingehalten werden. Eine dieser Bedingungen ist eine hohe Bonität. Banken leihen Geld am liebsten an Verbraucher, die es auch mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückzahlen können. Banken bedienen sich, um dies zu überprüfen, Auskunfteien wie der SCHUFA oder Creditreform. Bei einer besonders hohen Bonität honorieren Banken dies mit einem niedrigen Zinssatz. Verbraucher, die den baldigen Erwerb eines Eigenheims anstreben, sollten daher darauf achten, dass sie Rechnungen rechtzeitig bezahlen, Kredite mit Bedacht wählen und Daten auf Aktualität überprüfen. Für die Aufnahme eines Kredits ist neben der Bonität auch die Kondition des Kredits wichtig. Selbst kleinste Zinsunterschiede zwischen Krediten machen einen großen Unterschied für die Endsumme aus. Kreditinteressierte sollten sich daher nicht mit dem erst besten Angebot zufriedengeben, sondern sich möglichst viele Angebote anschauen und dann abwägen, welches für sie am besten passt. Wenn es um Finanzierungsgeschäfte geht, ist aber ein zentraler Punkt für ein erfolgreiches Geschäft das Vertrauen. Der Berater sollte von Anfang an über alle relevanten Details aufgeklärt werden. So kann er auch bei schwierigeren Kreditvoraussetzungen gezielt nach einem passenden Bankpartner suchen und dazu beitragen, dass eine Darlehenszusage nicht doch noch in letzter Minute platzt.




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