Springer investiert in den Robo Advisor Trend

18.07.2019
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Sogenannte Robo Advisor sollten die Welt des Anlegens verändern. Doch können Produkte wie diese wirklich die Finanzwelt der Zukunft bestimmen?

Wer sich für eine Kreditkarte entscheidet, der kann üblicherweise auch weiterhin sehr viel selbst entscheiden und hat die volle Kontrolle über die Karte. Selbst macht die Kreditkarte üblicherweise noch nichts. In der Welt der Finanzen geht es aber auch ganz anders wie der Trend zu Robo Advisorn zeigt. In der deutschen Fintech-Szene spielen solche Produkte eine zunehmend wichtige Rolle, wenngleich manche Banken sich aus diesem Bereich schon wieder zurückgezogen haben. Mit Axel Springer hat nun allerdings eines der größten Medienunternehmen investiert und 44,4 Prozent der Anteile am deutschen Start-up Oskar erworben.

Finanzprodukte werden immer eigenständiger

Der Einstieg von Springer bei einem Robo Advisor kommt nur teilweise überraschend, denn der Verlag investiert genauso wie Konkurrenten wie der Holtzbrinck-Verlag sowie auch ProSieben Sat1 schon länger in Start-ups aus der Finanzbranche. Dass das Interesse gerade auf einen Robo Advisor stößt, ist zudem nachvollziehbar, denn eine größere Automatisierung in vielen Bereichen gehört zu den großen Trends der Gesellschaft. Finanzprodukte werden seit Jahren immer eigenständiger und kommen ohne Menschen aus. Kurioserweise gilt dies weniger für den traditionellen Markt von Kreditkarten und Girokonten, dafür aber umso mehr für Anlageprodukte. Schon sogenannte ETFs, die einen Index bei Aktienanlagen abbilden, kommen im Prinzip ohne Menschen aus. Robo Advisor sind davon ausgehend eigentlich nur eine Weiterentwicklung.

Digitalisierung auch bei der Kreditkarte

Die Kreditkarte ist unter den modernen Finanzmitteln fast schon wieder ein Rentner, ist sie doch vr mehr als 50 Jahren entstanden. Bei der Digitalisierung hat die Kreditkarte im Vergleich noch ein wenig Rückstand, denn im Prinzip läuft bei dem Produkt noch immer vieles analog ab. Doch schon bei einem Antrag über einen Anbieter im Kreditkartenvergleich merken Sie schnell, dass die Digitalisierung auch vor der Kreditkarte nicht halt macht. Die Verifizierung bei der Beantragung läuft mittlerweile beispielsweise über das Video-Ident-Verfahren, die Bonitätsprüfung erfolgt direkt online über eine Abfrage bei der Schufa. Ausdrucken muss einen Antrag schon lange niemand mehr. Auch bei der Bezahlung ist die Kreditkarte dank Apple Pay und Google Pay deutlich digitaler geworden.

Auch Computer können Finanzprodukte empfehlen

Es erscheint natürlich auch möglich, dass die Logik eines Robo Advisors irgendwann auch in die Welt der Kreditkarten vordringt. Bislang allerdings vertrauen Verbraucher bei der Wahl einer passenden Kreditkarte noch lieber Menschen als Kreditkarten. Dies ist sicherlich verständlich, denn echte Bewertungen und eine geprüfte Auswahl kann sehr hilfreich sein. Irgendwann allerdings könnten es eben auch Computer sein, die eine passende Kreditkarte empfehlen – Investments wie das von Springer zeigen dabei gut, wo der Trend hingeht.




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