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Spiegel Online-Redakteur Tenhagen rät zum Kreditkartenvergleich

07.12.2014

Das Thema Negativzinsen spielt für Sparer in Deutschland eine immer größere Rolle. Auch im Kreditkartenvergleich informieren sich immer mehr Menschen über die Möglichkeiten von Guthabenzinsen auf Kreditkarten. Zu einem ausführlichen Vergleich rät nun auch Hermann-Josef Tenhagen, der sich für Spiegel Online mit dem Thema Negativzinsen auseinandergesetzt hat.

Hermann-Josef Tenhagen hat für Spiegel Online nachgerechnet: Schon heute zahlen deutsche Sparer Negativzinsen. Zwar geht es dabei nicht um konkret aufgerufene Negativzinsen, sondern viel mehr um hohe Gebühren beziehungsweise eine negative Entwicklung der Kaufkraft – am Ende ist die Situation für die meisten Anleger aber alles andere als befriedigend. Auch deswegen rät Tenhagen zu einem ausgiebigen Girokonto- und Kreditkarten-Vergleich. Mit einem solchen lasse sich im Jahr mindestens 100 Euro sparen, so Tenhagen. Vollkommen korrekt, denn auch heute noch zahlen viele Menschen deutlich zu viel für Girokonto und Kreditkarte.

Jahresgebühr von über 100 Euro für das Girokonto

Wer sich mit dem Kreditkarten Vergleich auskennt, der wird die folgenden Zahlen kaum glauben können. Manche Banken, besonders regionale Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken, erheben auch heute noch bis zu 10 Euro Kontoführungsgebühren im Monat. Manche Institute kommen auf das Jahr gerechnet sogar auf fast 200 Euro. Weiterhin lassen einige Kunden sich das gefallen, während im Kreditkartenvergleich eine Vielzahl von Anbietern seit Jahren mit einer Kontoführungsgebühr von genau 0 Euro wirbt. Bei einigen Banken sind dafür nicht einmal Transaktionen über das Girokonto erforderlich. Das Girokonto ist insbesondere für die junge Generation längst ein fast ausschließlich kostenloses Produkt, viele ältere Menschen dagegen werden von Banken auch weiterhin förmlich abgezockt.

Kreditkarten für mehr als 50 Euro im Jahr

Noch deutlicher fällt die Diskrepanz im Kreditkartenvergleich beim Kernprodukt, den Kreditkarten, auf. Auch hier blamieren sich zahlreiche regionale Institute beim Thema Preis-Leistung. Während Internetbanken wie die DKB oder die comdirect längt kostenlose Kreditkarten im Angebot haben, gibt es solche Offerten bei stationären Instituten nur sehr selten. Das gilt insbesondere auf dem Land, wo Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen in vielen Fällen mehr als 50 Euro für eine Kreditkarte ohne nennenswerte Sonderleistungen verlangen. Das Problem: Die Menschen können nicht einfach zu einer anderen Bank gehen, denn in vielen Orten gibt es nur ein einziges Institut. Dieses erhebt deshalb Gebühren, die keineswegs als marktüblich gelten können.

Teure Kreditkarten können sich lohnen

Allerdings ist ein Blick auf die Jahresgebühr im Kreditkartenvergleich keineswegs der einzige interessante Punkt. Zwar ist eine kostenlose Kreditkarte für viele Menschen die beste Alternative, doch auch eine teurere Kreditkarte kann sich manchmal lohnen. Das gilt insbesondere für die Menschen, die ihre Kreditkarte von Visa oder MasterCard häufig einsetzen. Für Vielzahler können sich Bonusprogramme schnell lohnen, so lässt sich durch die Kreditkarte sogar ein indirekter Zins generieren – etwa durch das Sammeln von Meilen oder durch eine Cashback-Funktion für Zahlungen. Auch die restliche Gebührenstruktur ist allerdings interessant. Wer wirklich sparen will, der sollte darauf schauen, ob für Abhebungen am Geldautomaten oder für Zahlungen im Ausland Gebühren anfallen. Wer die richtige Kreditkarte für die richtige Situation aussucht, der wird im Kreditkartenvergleich schnell herausfinden, dass er viel Geld sparen kann. Die von Tenhagen angesetzten 100 Euro können sogar noch getoppt werden!




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