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Schweizer Experten sehen starken Anstieg der kontaktlosen Zahlungen mit Kreditkarten

28.04.2015

Die Schweiz gilt eigentlich als sehr aufgeschlossen, wenn es um moderne Technik und fortschrittliche Bezahlungsmethoden geht. Wie die Zeitung 20 Minuten berichtet, sehen einige Experten die Zahlung mit dem Handy allerdings als „Blase“ an. Diese Technologie werde sich nicht durchsetzen, heißt es gleich von zwei befragten Experten. Stattdessen würden kontaktlose Kreditkarten den Markt bereits sehr bald dominieren.

Wer sich im Kreditkarten-Vergleich umsieht und gleichzeitig viele News rund um das Thema Kreditkarte liest, der wird zweifelsohne schon einmal von der Near Field Technology (NFC) gehört haben. Diese wird bei zwei konkurrierenden Bezahlmethoden eingesetzt. Zum einen bei Kreditkarten mit NFC-Chip, die eine kostenlose Zahlung ermöglichen. Zum anderen bei den Apps, die „Mobile Wallet“ genannt werden. Mit diesen, etwa dem amerikanischen Vorzeigeprodukt Apple Pay, kann man Zahlungen mit einer Kreditkarte sogar komplett ohne eine Plastikkarte abwickeln. Dafür werden Finanzdaten in der App hinterlegt. Diese Informationen können dann in Verbindung mit einem NFC-fähigen Handy an einem NFC-Terminal zur Zahlung verwendet werden. Schweizer Experten zweifeln den Erfolg eben jener Produkte nun aber stark an.

Finanzexperten sehen auch in der Zukunft Bargeld

So zitiert 20min.ch beispielsweise den UBS-Experten Constantin Bregulla. Dieser gibt zu Protokoll: „Die bargeldlose Gesellschaft ist und bleibt eine Illusion“ und ergänzt darüber hinaus: „Wer meint, dass das Portemonnaie bald durch das Handy ersetzt wird, der ist von einem anderen Planeten“. Klare Worte von einem Mann, der sich mit Finanzprodukten und Zahlungsmethoden zweifelsohne auskennt. Dennoch sieht auch Bregulla den Anteil an Bargeldzahlungen in der Schweiz sinken. Statt 60 Prozent aller Zahlungen wie heute werden 2020 voraussichtlich nur noch 40 Prozent der Zahlungen mit Bargeld abgewickelt. Die Marktanteile, die das Bargeld verliert, werden allerdings keine mobilen Brieftaschen, sondern stattdessen kontaktlosen Kreditkarten, die man mittlerweile immer häufiger im Kreditkarten-Vergleich findet, so Bregulla.

Kontaktlose Kreditkarten werden den Markt erobern

So ist sich der Finanzexperte sicher, dass sich die kontaktlose Bezahlung mit NFC mittelfristig durchsetzen wird. Das liege nicht zuletzt daran, dass die Menschen nur ungern ihre Routine, zu dieser zählt Bregulla die Zahlung mit Kreditkarte, ändern würden. Durch den langsamen Wandel würde sich die Zahlung mit NFC, die sehr stark nahe an die gewöhnlichen Kreditkartenzahlung angelehnt ist, mittelfristig durchsetzen. Wer sich im Kreditkarten Vergleich für ein Modell mit NFC entscheidet, der kann sich entsprechend sicher sein, für die Zukunft gerüstet zu sein. Das bestätigt auch der ebenfalls von 20min.ch zitierte ZHAW-Bezahlexperte Sandro Graf. Dieser formuliert den Wandel in Dingen Bezahlung sogar noch deutlicher: „Schon in drei Jahren ist es der Standard“, erklärt Graf.

Mobile Apps müssen mehr bieten als Bezahlung

Graf gibt darüber hinaus auch einen Grund an, warum seiner Meinung nach besonders kontaktlose Kreditkarten und eben nicht mobile Brieftaschen den Durchbruch schaffen werden. „Lösungen, die sich nur auf das Bezahlen konzentrieren und keine anderen Mehrwerte bieten, haben es schwer“, erklärt Graf. Er wünscht sich die Integration von Treueprogrammen und ähnlichem, damit eine Zahlung mit App wirklich attraktiv wird. Sollte das nicht kommen, sieht auch Graf die Zukunft bei kontaktlosen Kreditkarten mit NFC. Da im Kreditkarten-Vergleich immer mehr Anbieter nur noch Modelle mit eingebautem NFC-Chip anbieten, kann man entsprechend wenig falsch machen. Die Zukunft wird zweifelsohne zeigen, ob die Experten richtig liegen.




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