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Premiumkreditkarten können schnell zur Kostenfalle werden

23.11.2014

Wer öfter am Flughafen ist, der kann den verschiedenen Kreditkartenverkäufern kaum entkommen. Visa, MasterCard, American Express – überall werden einem die aktuellen Modelle feilgeboten. Ein genauer Kreditkartenvergleich lohnt aber mehr, denn so attraktiv viele Angebote auch klingen, ideal sind sie für die meisten Kunden dennoch nicht.

Bonus, Versicherung, keine Jahresgebühr. Die Lockangebote von Kreditkartenvertreibern werden immer mehr und immer attraktiver – zumindest auf den ersten Blick. Das allerdings heißt noch lange nicht, dass Kunden davon auch zwingend profitieren müssen. Das gilt insbesondere dann, wenn Kreditkarten direkt am Flughafen oder im Einkaufszentraum „verkauft“ werden. Immerhin haben Kunden dann keine Möglichkeit, in einem ausführlichen Kreditkartenvergleich das perfekte Produkt zu finden. So attraktiv viele Kreditkarten auch klingen mögen, perfekt sind dennoch nur die wenigsten. Denn wenn alle Bedingungen attraktiv sind, muss an irgendeiner Stelle auch Geld verdient werden.

Magere Versicherungsleistungen

Im Kreditkartenvergleich fällt dabei insbesondere bei Premiumkreditkarten – diese werden am Flughafen am liebsten feilgeboten – eine grobe Lücke bei einiger der so tollen Leistungen auf. Das gilt besonders für die Versicherungsleistungen, die im ersten Moment toll klingen, zumeist aber deutlich schlechter sind, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. So etwa bei Reisegepäckversicherungen. Wer im Kreditkarten Vergleich einen genauen Blick auf die Bedingungen wirft, dem wird schnell auffallen, dass die Versicherung nur im absoluten Ausnahmefall einspringt. Um nicht selbst zu bezahlen, muss das Gepäck schon mit Argusaugen bewacht werden. Nahezu jede unabhängige Police bietet da einen besseren Schutz, die Jahresgebühren für eine Versicherung sind zudem relativ gering.

Versicherungen greifen nur bei Zahlung mit Kreditkarte

Auffällig ist im Kreditkartenvergleich auch der Fakt, dass die feilgeboten Versicherungspakete noch eine weitere Krux enthalten. Mag man erwarten, dass eine integrierte Versicherung, etwa für Krankheit oder Reiserücktritt, im Ernstfall einspringt, liegt man oft daneben. Die Leistungen der Versicherungen greifen zumeist nur dann, wenn die Reise auch mit der Kreditkarte mit Versicherungspaket bezahlt wurde. Das heißt, dass es immer dann Probleme gibt, wenn ein Bestandteil der Reise nicht mit Kreditkarte bezahlt wurde. Interessant ist dieser Fakt insbesondere bei Flugbuchungen, denn hier müssen Kunden bei der Wahl einer Kreditkarte als Zahlungsmittel oft draufzahlen. Das macht je nach Buchung gut und gerne bis zu 30 Euro aus – bei solchen Beträgen lohnt sich zumeist schon der Abschluss einer externen Versicherung, die zumeist auch noch einen größeren Leistungsumfang hat.

Premium-Kreditkarten sind meist zu teuer

Überteuerte Kreditkartenleistungen und hohe Gebühren bei Sondertransaktionen, das sind oft die Haken von Premium-Kreditkarten. So kommt es im Kreditkartenvergleich erstaunlicherweise häufig vor, dass die Kreditkarten, bei denen die höchsten Gebühren anfallen, die sind, die auch schon die höchste Jahreskartengebühr haben. Bei manchen Kreditkarten aus dem Premiumsegment nehmen die Anbieter teils bis zu fünf Prozent Gebühren für Abhebungen am Geldautomaten. Auch im Ausland wird bei Premiumkreditkarten gerne hingelangt, manche Anbieter nehmen teilweise sogar bis zu zwei Prozent Auslandseinsatzentgelt. So kann eine vermeintlich attraktive Premiumkreditkarte mit Spezialleistungen wie einer Versicherung schnell zu einer Kostenfalle werden. Zu einer Jahresgebühr von teils über 100 Euro kommen so oft auch noch weitere Kosten in dreistelliger Höhe dazu. Wer sich im Kreditkartenvergleich für ein Luxusmodell entscheidet, der sollte nicht vergessen nachzurechnen.




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