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Payfriendz - Überweisungen per SMS

04.08.2014

Mobile Payment ist auf dem Vormarsch, konnte sich bisher aber noch nicht flächendeckend durchsetzen. Dennoch hört man fast monatlich von innovativen Start-ups, die eben diese Bezahlmethode mit ihren technischen Neuerungen revolutionieren wollen. Einer dieser Durchstarter ist die deutsch-britische Payfriendz Limited, deren App den Geldtransfer zwischen Freunden per SMS, genauer gesagt Chat-Nachricht, ermöglicht. Und das Ganze soll den Nutzer so gut wie Nichts kosten. Realität oder Utopie?

Mit Payfriendz stellt das gleichnamige Unternehmen eine kostenfreie Applikation für das Smartphone zur Verfügung, mit der es möglich sein soll, in Echtzeit Geld an Freunde zu schicken. Das Ganze funktioniert ähnlich dem Nachrichten-Dienst WhatsApp. So schicken sich die Payfriendz-Nutzer Chat-Nachrichten, innerhalb der sie sich Geldbeträge zukommen lassen können. Neue Freunde können via SMS eingeladen werden. Alternativ verknüpft man den Payfriendz-Account mit seinem Facebook-Profil und hat so eine breitere Kontaktfläche für zukünftige Payfriendz-Transaktionen, vorausgesetzt der Empfänger ist ebenfalls für diesen Dienst (Facebook und/oder Payfriendz) registriert.

Und so funktioniert's

Nachdem die App aus dem Android- oder iPhone-Store heruntergeladen und installiert wurde, muss sich der User in drei Schritten registrieren. Über den „Send“ oder „Request“ Button können dann Beträge problemlos an andere Nutzer verschickt oder nachgefragt werden, ganz gleich ob in Euro, Britischen Pfund oder US-Dollar. Bei Transaktionen zwischen verschiedenen Währungen erhebt Payfriendz allerdings einen 1 %-igen Wechselkurszuschlag. Auch Überweisungen ans eigene Bankkonto sollen möglich sein. Wichtig ist, dass das Konto auf den Namen des Payfriendz-Nutzers geführt wird. Sobald das Referenzkonto erfolgreich im Payfriendz-Account hinterlegt wurde, kann Guthaben auf das Bankkonto transferiert werden. Fremdüberweisungen sind ausgeschlossen.

Übrigens: Sobald man eine Transaktion an einen anderen Nutzer gestartet hat, kann man mit diesem kostenfrei chatten, auch grenzüberschreitend, sofern eine Internetverbindung besteht.

Einfach Konto aufladen und Gelder via Chat-Nachricht transferieren

Um Geldbeträge an andere Nutzer schicken zu können, muss das Payfriendz-Konto aufgeladen werden. Das erfolgt gebührenfrei vom Bankkonto oder der Debit- oder Kreditkarte. Der maximale Kontostand beträgt allerdings 2.500 Euro. Optional kann eine Payfriendz Virtual MasterCard aktiviert werden, die beispielsweise für Online-Zahlungen nutzbar wäre. Bereitsteller und Lizenzgeber dieser MasterCard ist die PSI-Pay Limited, welche seit 2009 MasterCard-Mitglied ist und entsprechende Bezahllösungen im E-Geld-Sektor anbietet.

Allerdings ist weder die Payfriendz Limited noch PSI-Pay eine Bank. Deshalb arbeiten die Unternehmen mit der Bank of Scotland zusammen, um Kundengelder rechtlich sauber parken zu können.

Einige User konnte Payfriendz bereits für sich gewinnen. Ob das Unternehmen mit dem mobilen Bezahl- und Überweisungsdienst Erfolg hat, wird sich noch zeigen. Offen bleibt auch, ob es bei diesen transparenten, günstigen Preisen bleibt oder ob Payfriendz längerfristig an den Gebühren schraubt, um den technischen und Verwaltungsaufwand zu subventionieren.




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