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MasterCard will bis 2020 kontaktloses Bezahlen zum Standard machen

13.09.2014
Bildquelle: © John Valenti | Dreamstime Stock Photos

MasterCard schreitet auch weiterhin innovativ in die Zukunft. Wie das Kreditkartenunternehmen nun bekanntgegeben hat, will es dafür sorgen, dass das kontaktlose Bezahlen spätestens 2020 den Markt dominieren wird. Dafür nimmt das Unternehmen selbst viel Geld in die Hand. Wer im Moment auf der Suche nach einer Kreditkarte ist, der sollte beim Kreditkartenvergleich besonders auf Modelle des Technologieriesen schauen.

Vor Jahren noch belächelt, heute kaum mehr wegzudenken: Das kontaktlose Bezahlen setzt seinen Vormarsch auf dem deutschen und internationalen Markt fort. Dafür will MasterCard in Europa nun besonders sorgen und dafür eine Menge Geld in die Hand nehmen. Als Ziel hat das Unternehmen dabei ausgegeben, dass bis 2020 alle Händler das kontaktlose Bezahlen nicht nur akzeptieren, sondern auch aktiv fördern sollen. Kosten sollen auf die Partner von MasterCard dabei keine zukommen, so das Unternehmen. Während Kunden sich auf die Zusendung neuer Kreditkarten mit NFC-Funktion freuen dürfen, erhalten Händler von MasterCard alle neuen Geräte ab 2016 mit kontaktloser Bezahlfunktion. Alle alten Terminals sollen bis spätestens 2020 sukzessive ausgetauscht werden. Die Kosten dafür übernimmt MasterCard.

Smartphones spielen in der Strategie eine wichtige Rolle

Interessant ist bei einem Vergleich von gängigen Kreditkarten insbesondere, ob die NFC-Funktion bereits eingebaut ist. Viele Kreditkarten bieten diesen Standard bereits, andere sind in der Entwicklung noch einige Monate zurück. Wer ein Modell hat, das noch nicht über NFC verfügt, der kann alternativ auch sein modernes Smartphone nutzen, um eine Bezahlung mit der Near Field Communication-Technologie durchzuführen. Um dabei Sicherheit zu gewähren, will MasterCard bis 2018 alle NFC-Zahlungen technisch weiterentwickeln. Nach Schätzungen von MasterCard werden spätestens 2018 mindestens zwei Drittel aller Smartphone-Besitzer mit NFC bezahlen können. Um dafür gerüstet zu sein, nimmt der Technologieriese ebenfalls viel Geld in die Hand.

Konkurrenz durch Visa

Allerdings ist MasterCard bei Weitem nicht der einzige Spieler, der das kontaktlose Bezahlen lieber heute als morgen als Standard etablieren will. Der größte Konkurrent bei der Einführung ist definitiv Visa. Die US-Amerikaner vergeben bereits heute fast alle Kreditkarten in Europa nur noch mit eingebautem NFC-Chip. Die kontaktlose Bezahlung ist in Deutschland etwa bei Shell-Tankstellen bereits seit einigen Monaten möglich. MasterCard hinkt hier im Vergleich mit dem anderen Kreditkartenriesen noch ein wenig hinterher. Der deutsche Marktführer gilt dafür insbesondere in Südeuropa als führend, wenn es um das Thema kontaktloses Bezahlen geht. Um auch in Deutschland schneller erfolgreich zu sein, strebt MasterCard nun eine noch engere Beziehung zu seinen Partnern an und will diesen bei der Umstellung helfen.

Kreditkartenzahlungen sollen schneller gehen

Doch warum sind den Kreditkartenanbietern die neuen Zahlungswege eigentlich lieber als die klassische Bezahlung mit PIN oder Unterschrift? Laut Experten gibt es dafür zwei Gründe. Zum einen wollen Visa und MasterCard ihren Kunden denselben schnellen und komfortablen Bezahlstandard bieten wie junge Start-Ups, welche die Welt des Bezahlens revolutionieren wollen. Zum anderen sehen die Kreditkartenunternehmen ein Potenzial darin, die Zahlungen noch sicherer zu machen, weil sie die Daten über eigene Rechenzentren leiten und Betrug dadurch deutlich erschweren können. Schlussendlich fürchten sich MasterCard und Visa sicherlich auch vor dem Vorstoß von Mobilfunkriesen wie Apple, die ebenfalls einen Teil der Bezahlwelt erobern wollen. In Amerika haben sich Visa und MasterCard sogar schon mit dem Handyhersteller verbündet. Die Allianz könnte sich auch auf Europa erweitern, vielleicht taucht das iPhone dann irgendwann sogar im klassischen Kreditkartenvergleich auf.




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