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MasterCard muss sich mit der EU-Kommission auseinandersetzen

08.08.2015

Den sogenannten Interbankenentgelten geht es schon seit einigen Monaten an den Kragen. Die Europäische Union hatte vor kurzem beschlossen, dass die Entgelte pro Zahlung mit einer Kreditkarte auf 0,3 Prozent gedeckelt werden müssen. Doch auch bei den Gebühren im Ausland könnte es für Händler bald Entlastung geben. Der Kreditkartenkonzern MasterCard soll dabei die marktbeherrschende Stellung ausgenutzt haben, um höhere Gebühren zu nehmen.

Die EU-Kommission ermittelt grundsätzlich gerne in Monopol- und Fusionsverfahren in der Finanzbranche. Hier geht es meistens um die größten Schadenssummen, denn egal welche Ware von A nach B transferiert wird, Geld fließt eigentlich immer. Betroffen sind davon auch immer wieder die bekannten Anbieter aus dem Kreditkartenvergleich. MasterCard, Visa und American Express wurde schon mehrfach vorgeworfen, dass sie ihre marktbeherrschende Stellung ausnutzen würden, um enorme Gebühren für Zahlungen zu nehmen. Auch kartellähnliche Strukturen wurden dabei schon mehrfach kritisiert. Mit der Deckelung der sogenannten Interbankenentgelte – also der Gebühr, die ein Händler bei jeder Zahlung an die Kreditkartenbank abführen muss – wurde ein erster Schritt für mehr Transparenz getan.

MasterCard benachteiligt Ausländer

Wer sich mit dem Kreditkarten-Vergleich beschäftigt, der weiß, dass bei Zahlungen im Ausland gewöhnlich eine gesonderte Gebühr anfällt. Diese liegt je nach Kreditkarte zwischen einem und zwei Prozent des jeweiligen Umsatzes in einer Fremdwährung. Doch Ausländer werden beim Thema Kreditkarten wohl auch noch an einer anderen Stelle benachteiligt, wie das Handelsblatt in seiner Printausgabe berichtet hat. Glaubt man den Recherchen der EU-Kommission, hat MasterCard Anbietern aus Drittländern die Pflicht auferlegt, höhere Gebühren für Dienste wie die Zahlungsabwicklung zu verlangen als inländische Unternehmen. Dadurch hat ein deutsches Unternehmen beispielsweise keine Möglichkeit, mit einem polnischen Dienstleister zusammenzuarbeiten, auch wenn dieser niedrige Gebühren nimmt. Laut der EU-Kommission handelt es sich hierbei um eine eindeutige Einschränkung des Dienstleistungsverkehrs.

Ergebnis der Untersuchungen noch offen

Kritisiert werden zudem die hohen Auslandsgebühren, die Touristen in anderen Ländern bezahlen müssen. Auch hier scheint MasterCard die Gebühren künstlich in die Höhe zu treiben. Dem will die Europäische Union nun den Gar ausmachen und dafür sorgen, dass Verbraucher nicht auf den Mehrkosten sitzen bleiben. Wer sich eine Karte im Kreditkarten-Vergleich beantragt, der kann aber auch schon heute frohen Mutes einkaufen gehen. Durch die Deckelung der Interbankenentgelte auf nur noch 0,3 Prozent pro Zahlung, sollten die Waren hierzulande günstiger werden – unabhängig davon, mit welchem Zahlungsmittel man bezahlt. So sieht zumindest die Theorie hinter der Neuregelung aus, die sich bislang aber noch nicht bestätigen lässt.

Kreditkartenfirmen werden kritisch beäugt

Was sich dagegen nicht ändern wird, ist der kritische Blick aus Brüssel auf die drei Kreditkartenriesen aus Amerika. Die Marktmacht der Unternehmen ist einigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, darunter etwa in Schweden, durchaus bedenklich. Auch weltweit gibt es nur wenige Konkurrenten, die den drei Riesen das Wasser reichen können. Im Kreditkarten Vergleich merkt man davon allerdings wenig, denn dadurch, dass MasterCard und Visa mit einer Vielzahl an Partnerbanken zusammenarbeiten, gibt es hierzulande einen enormen Wettbewerb. Den Kunden kann das nur freuen, denn die Auswahl aus hunderten verschiedenen Karten, macht es möglich, immer das beste Angebot zu finden. Und dann sind da noch die Neukundenbonusse, die es zusätzlich attraktiv machen, die Kreditkarte hin und wieder zu wechseln.




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