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Macht Shopping glücklich?

08.02.2019
Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Nur zu gut kennen viele Shopping-Begeisterte den Satz „Man gönnt sich ja sonst nichts“. Dieser Satz führt nämlich nicht zu selten dazu, dass die Einkaufstasche voll und das Portemonnaie leer ist. Doch macht das auch glücklich? Was am Shopping macht überhaupt glücklich und wie langfristig ist dieses Glück dann im Endeffekt?

Glücksgefühle

Rücklagen zu haben und zu wissen, dass das Ersparte sicher in der Bank lagert, ist für viele Verbraucher sehr beruhigend. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Verbraucher, die regelmäßig Geld zurücklegen, sich wohler fühlen, besser schlafen und allgemein weniger Stress empfinden. Geld auszugeben bringt zwar auch Glücksgefühle zum Vorschein, diese verfliegen aber sehr schnell. Aber wieso geben Verbraucher so viel Geld aus, wenn die Glücksgefühle sowieso schnell wieder verschwinden und meist überhaupt nicht so viel Geld zur Verfügung steht? Die Lösung ist simpel. Bei jedem Kauf werden eine Reihe an Glückshormonen ausgeschüttet, die teilweise sogar einen ganzen Kaufrausch auslösen können. Das Ganze wirkt wie eine Art Rausch. Der Nerventransmitter Dopamin ist beispielsweise in der Lage Kaufrausche auszulösen.

Schulden durch Shopping

Die privaten Haushalte in Deutschland haben laut der Deutschen Bundesbank ein Geldvermögen von insgesamt 6.000 Milliarden Euro angespart. Allerdings ist ein Zehntel der Menschen überschuldet. Diese Menschen können ihre Altschulden meist nur mit der Aufnahme eines neuen Kredits abbezahlen, aber machen gleichzeitig auch wieder neue Schulden. Verbraucher können durch unterschiedliche Umstände in die Schuldenfalle geraten. Teilweise sogar durch Shopping. Da die meisten Verbraucher kein unbegrenztes Budget zur Verfügung haben, stören diese Art der Kaufräusche mit ihren kurzfristigen Glücksgefühlen meist das langfristige Glück. Wie teuer diese Einkäufe wirklich sind, wird nämlich meist erst viel später bemerkt und löst natürlich Bedenken über die eigenen Finanzen aus. In diesen Fällen sind es vor allem Kreditkartenschulden, die zu einer Überschuldung führen. Verbraucher sollten daher, egal wie oft sie einkaufen gehen, regelmäßig ihre Kontoauszüge überprüfen. Die Bedenken und Sorgen über die eigenen Finanzen führen zur Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Die Ausschüttung von Cortisol kann zu Schlafstörungen, sinkender Libido und schlechter Laune führen. Um diese Nebenwirkungen und eine Überschuldung zu vermeiden, sollte sich bewusst gemacht werden, welche Auswirkungen vermehrte Kaufrausche haben können und ob sich das dann im Endeffekt wirklich lohnt.

Das Geheimnis um das Glück

Auf lange Sicht gesehen, kann Shopping allein wohl nicht glücklich machen. Dafür sind die Hochphasen, die durch Dopamin und andere Botenstoffe ausgelöst werden, einfach zu kurz. Aber was macht einen dann langfristig wirklich glücklich? Das Glück an sich und seine Auslöser werden von sogenannten Glücksforschern genau untersucht und diese haben die Formel zum Glück eines Menschen auf genau vier Faktoren eingegrenzt. Für ein glückliches Leben benötigt es demnach nur an sozialen Kontakten, sozialem Engagement, einem erfüllenden Job und einem gewissen Grad an Unabhängigkeit. Da kommt auch wieder das Sparen mit ins Spiel, denn Geld macht unabhängig und trägt somit aktiv zum Glücklichsein der Menschen bei. Das Geld sollte aber natürlich nicht die größte Gewichtung erhalten. Es kommt auf die Balance zwischen den vier „Glücksfaktoren“ an. Wenn diese gefunden ist, sollte, in der Theorie jedenfalls, einem langfristigen Glücke nichts mehr im Wege stehen. In der Realität ist dies natürlich eher schwer umsetzbar.




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