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Kreditkartenbetrug durch Identitätsdiebstahl

25.10.2015

Wer im Kreditkartenvergleich eine passende Kreditkarte findet, der weiß, dass man diese schnell und einfach beantragen kann. Wer nicht viel Zeit verlieren will, der kommt im Kreditkarten-Vergleich meist innerhalb weniger Minuten an eine Karte. Doch diesen Vorteil kann man auch ausnutzen. Wie das Wochenblatt berichtet, wurde etwa ein Mann in Mainburg Opfers eines solchen Tricks.

Es gibt kaum etwas Einfacheres als im Internet eine Kreditkarte zu beantragen. Wer über den Kreditkartenvergleich geht, der ist innerhalb von wenigen Minuten zumindest elektronisch im Besitz seiner Wunschkreditkarte. Die Zustellung der Karte dauert dann zwar meist noch ein paar Tage, doch enorm schnell geht der Gesamtprozess dennoch. Diesen entscheidenden Vorteil wissen die meisten Bürger am Kreditkarten-Vergleich besonders zu schätzen. Doch die schnelle und einfache Beantragung im Internet hat auch einen Nachteil, denn sie kann von Betrügern genutzt werden, um an Kreditkarten zu kommen, die auf einen anderen Namen ausgestellt werden. So etwa in einem Fall im niederbayerischen Mainburg.

Identitätsdiebstahl in Mainburg

Im konkreten Fall hat der Identitätsdiebstahl in Mainburg dazu geführt, dass der Betrogene nicht einmal mitbekommen hat, dass auf seinen Namen eingekauft wurde. Das Prozedere des Betrugs war dabei relativ einfach: Der Betrüger hat die Karte im Internet mit den falschen Daten des Mainburgers beantragt und es auf kuriose Weise sogar geschafft, das Post-Ident-Verfahren mit einem gefälschten oder gestohlenen Dokument zu überstehen. Danach hat er die Karte noch aus der Post gefischt und ist mit der Kreditkarte einkaufen gegangen. Einzig der Schaden hält sich mit 150 Euro doch sehr in Grenzen, weswegen der Fall von der Polizei auch nicht mit höchster Priorität behandelt wird. Dennoch allerdings bleibt Identitätsdiebstahl ein ernstzunehmendes Verbrechen.

Post-Ident-Verfahren kaum zu fälschen

Kurios ist der Fall insbesondere deshalb, weil es nahezu unmöglich ist, das Post-Ident-Verfahren zu fälschen. Notwendig ist bei dieser Sicherheitsvorkehrung, die bei der Beantragung aller Karten aus dem Kreditkartenvergleich zwingend notwendig ist, ein offizielles Ausweisdokument wie der Personalausweis oder der Reisepass. Zudem muss man selbst vor Ort sein – ein Mitarbeiter der Post kann also das Foto des Dokuments mit der realen Person abgleichen. Wie es einem Betrüger gelingen kann, sowohl das Ausweisdokument zu entwenden oder zu fälschen als auch den Mitarbeiter der Post zu hintergehen, ist schwer nachvollziehbar. Es scheint, als wären hier professionelle Betrüger am Werk gewesen. Alternativ erscheint möglich, dass ein naher Familienangehöriger den Mainburger betrogen hat. In diese Richtung wird zweifelsfrei auch die Polizei ermitteln.

Kreditkarten sind weiterhin sehr sicher

Sollte man deshalb den Kreditkarten-Vergleich verschmähen? Keineswegs, denn die Sicherheit von Kreditkarten ist immer noch enorm hoch. Identitätsdiebstahl ist theoretisch aber immer ein Risiko. Das gilt allerdings nicht nur für Kreditkarten, sondern auch für alle anderen Finanzprodukte. Schützen kann man sich vor einer Straftat wie dieser nur dann, wenn man stets auf seine personenbezogenen Daten und die eigenen Ausweisdokumente achtet. Lässt man diese dagegen frei rumliegen, gibt es immer das Risiko, das Betrüger angezogen werden. Scheitern können diese aber noch bei der Identifikation, die viele Menschen abschreckt. In Mainburg ist der Fall noch nicht gelöst. Doch das könnte sich schon bald ändern, denn gewöhnlich lässt sich die Spur bei einem Fall wie diesem recht leicht zurückverfolgen.




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