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Kreditkarten werden bei Sparkassen teurer

16.12.2015
Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Meist bekommt man hauptsächlich dann von Preiserhöhungen bei Kreditkarten mit, wenn es sich um Modelle handelt, die stark im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Deutlich komplizierter wird es immer dann, wenn es um Kreditkarten geht, bei denen die Preise überhaupt nicht öffentlich kommuniziert werden. Ein gutes Beispiel dafür sind die Kreditkarten der Sparkasse, die teils deutlich teurer werden.

Im Kreditkarten-Vergleich findet man zahlreiche verschiedene Modelle. Bei allen gibt es hin und wieder Preis- oder Gebührenanpassungen, die für Kunden positiv oder negativ ausfallen können. Doch im Kreditkartenvergleich werden die Preise dabei zumindest immer transparent kommuniziert. Jeder Verbraucher sieht zu jedem Zeitpunkt, was eine Kreditkarte kostet. Das ist bei anderen Finanzinstituten anders. Besonders bei Kreditkarten von Sparkassen und Genossenschaftsbanken werden die Preise für Kreditkarten nur selten öffentlich kommuniziert. Vielmehr halten die Finanzinstitute es sich offen, über die Preise für Kreditkarten nur Kunden zu informieren. Das führt dazu, dass nur sehr wenig öffentliche Transparenz herrscht.

Preiserhöhungen bei vielen Sparkassen

Äußert kompliziert über die Preise von Kreditkarten der Sparkassen und Genossenschaftsbanken zu informieren ist es auch deshalb, weil die regionalen Institute jeweils unterschiedliche Preise nehmen können und das auch tun. So kostet ein und dieselbe Kreditkarte bei der Sparkasse in Westdeutschland etwas anderes als in Ostdeutschland. Doch das kann nicht den grundsätzlichen Trend zu höheren Preisen verschleiern, der in den letzten Wochen und Monaten zu beobachten war. Wie die Neue Westfälische berichtet, haben etwa in der Region Bielefeld fast alle Sparkassen die Preise für ihre Kreditkarten erhöht. Ähnliche Berichte kann man auch in Medien aus anderen Landesteilen lesen.

Gebührenumstellung sorgt für höhere Preise

Verantwortlich für die höheren Preise ist vielfach die Begrenzung der sogenannten Interbankenentgelte durch die Europäische Union. Ab Dezember dürfen Banken für Zahlungen mit Visa- und MasterCard-Kreditkarten nur noch eine Gebühr von maximal 0,3 Prozent vom Verkäufer verlangen. Bislang lagen diese Gebühren teilweise bei bis zu zwei Prozent des jeweiligen Umsatzes. Während für Kunden auf den ersten Blick kein Unterschied bemerkbar ist, machen die Kreditkartenbanken auf einmal signifikant weniger Gewinn. Das wiederum hat Folgen für den Kreditkarten-Vergleich, denn nicht nur die Sparkassen, sondern auch viele im Kreditkartenvergleich vertretene Banken haben die Preise für ihre jeweiligen Kreditkartenmodelle stark erhöht. In den letzten Wochen gab es keine einzige Umstellung, die für Kunden insgesamt als positiv eingestuft werden kann. Stattdessen werden Kreditkarten für Kunden eher teurer.

Kreditkartenvergleich kann sich lohnen

Die neue EU-Regelung, die übrigens auch dafür sorgt, dass man Kreditkarten bei deutlich mehr Händlern einsetzen kann, hat allerdings nicht nur schlechte Seiten. Kunden können die Kreditkarte durch die Neuregelung mittlerweile bei deutlich mehr Händlern einsetzen und können dadurch von der Gebührensenkung indirekt profitieren. Wer allerdings bei der Suche nach einer Kreditkarte nicht aufpasst, der kann im Gegenzug deutlich bei den Gebühren draufzahlen. Der Kreditkarten-Vergleich lohnt sich durch die neue EU-Regelung daher sogar noch mehr. Einige wenige Kreditkarten bieten nämlich auch weiterhin dieselben attraktiven Konditionen wie bislang. Wer sich ein wenig umschaut, der findet sicherlich ein passendes Modell mit attraktiven Konditionen. Auch weiterhin lassen sich im Kreditkarten Vergleich nämlich noch richtige Schnäppchen machen!




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