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Sieben Prozent der Deutschen haben Kreditkartenschulden

11.03.2014

Ratenkredite gehören zu den häufigsten Schuldenarten in deutschen Haushalten, dicht gefolgt vom Dispokredit auf dem Girokonto. Kreditkartenschulden und Kredite bei Freunden oder der Familie liegen gleich auf. Rund sieben Prozent der Deutschen haben sich mit ihrer Kreditkarte oder durch Geldleihen bei Bekannten verschuldet. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmen Ipsos im Rahmen einer durch die ING-DiBa beauftragten Umfrage bezüglich der Disponutzung in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Vor allem in der Türkei und Rumänien sind Kreditkartenschulden auf den Spitzenplätzen zu finden. In der Türkei machen diese sogar mit 56 Prozent den Großteil der Verschuldung in türkischen Haushalten aus. Deutschland liegt mit seinen sieben Prozent weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen vor den Niederlanden und Österreich.

Ipsos befragte bereits im November 2013 rund 12.600 finanzielle Entscheider ab 18 Jahren aus dreizehn europäischen Ländern, darunter Deutschland. Mehrfachnennungen waren möglich.

In deutschen Haushalten verteilen sich die Schuldenarten wie folgt:

  • Ratenkredite (20 Prozent)
  • Dispokredite (18 Prozent)
  • Kreditkarten (7 Prozent)
  • Familienkredite (7 Prozent)

Kreditkarten immer häufiger genutzt

Vor allem Kreditkarten gewinnen in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Nicht zuletzt der florierende Onlinehandel lässt immer mehr Verbraucher auf diese Bezahlmethode zurückgreifen.

Das große Angebot auch an kostenlosen Kreditkarten lassen diese Form der Kreditgewährung kostengünstiger erscheinen. Doch hier ist Vorsicht geboten. Wer sich beispielsweise für Ratenrückzahlung der Kartenumsätze entscheidet, muss teilweise mit Dispo ähnlichen Zinsen kalkulieren. Besser ist eine Gesamtrückzahlung, denn hier fallen im Normalfall keine Kreditzinsen an.

Vorteil einer Kreditkarte ist, dass dem Inhaber für eine bestimmte Zeit (üblicherweise etwa 30 Tage) ein zinsfreier Kredit zur Verfügung gestellt wird. Kommt es zur Abrechnung, muss der genutzte Betrag zurückgezahlt werden. Zinsen fallen in aller Regel nur an, wenn nicht der komplette offene Saldo beglichen werden kann und der Karteninhaber Ratenzahlung vereinbart.

Einige Kreditkarten wie die SunnyCard MasterCard der Santander Consumer Bank bieten zeitweise zinsfreie Ratenzahlung. Ob sich diese Form für einen rechnet, liegt insbesondere an der Höhe des genutzten Betrages und an den Möglichkeiten der Ratenhöhe. Wer innerhalb der zinsfreien Zeit nicht komplett zurückzahlt, muss ab Fälligkeitsdatum ebenfalls Zinsen zahlen.

Für große Anschaffungen eignen sich noch immer Ratenkredite. Die Zinsen sind im Vergleich zum Dispokredit wesentlich geringer und die Rückzahlung kalkulierbar. Kleine und vor allem unregelmäßige Ausgaben können problemlos mit einer Kreditkarte bezahlt werden.

Tipp: Mit Prepaid Kreditkarten kommt man gar nicht erst in die Gefahr, Schulden zu machen. Hier ist allerdings ein ausreichendes Kartenguthaben Voraussetzung, um die Kreditkarte effektiv nutzen zu können.




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