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Kreditkarte bestimmt über Platzwahl

04.08.2018
Bildquelle: © Beachboyx10 | Dreamstime.com

Kreditkarten werden im Alltag für vieles benutzt, ob es der wöchentliche Lebensmitteleinkauf ist oder auch die Buchung des Urlaubs. Die Nutzung der Karten ist sehr simpel und bequem und deshalb wahrscheinlich auch in vielen Ländern die beliebteste Art zu bezahlen. Ein Alltagsbereich in dem Kreditkarten normalerweise nicht vorkommen ist der Sport oder vielleicht nun doch?

Kommerzialisierung des Sports

Für gewöhnlich haben Kreditkarten sehr wenig mit Fußball zu tun. Bei dem Vorbereitungsspiel zwischen dem FC Arsenal und Paris St. Germain kam es aber jetzt schließlich doch zur Überschneidung dieser beiden so unterschiedlichen Themenbereiche. Schon lange beschweren sich Fußballfans über die wachsende Kommerzialisierung des Sports. Was sich bei dem Testspiel zwischen dem französischen Meister Paris St. Germain und dem FC Arsenal London abgespielt hat, ist aber ein noch höheres Level an Vermarktung. Generell ist die Kommerzialisierung des Profifußballs ein Thema mit dem sich Fans seit vielen Jahren beschäftigen. Die Transfersummen der Spieler werden immer irrwitziger, während der Sport selbst immer weiter in den Hintergrund rückt. Der Kapitalismus und seine Auswirkungen rücken dafür in den Vordergrund. In der Deutschen Fußball-Liga gibt es die „50+1-Regel“, die gegen die Kommerzialisierung vorgehen soll. Nach dieser Vorschrift ist es Kapitalanlegern nicht möglich, die Stimmmehrheit bei Kapitalgesellschaften zu übernehmen, in die Fußballvereine ihre Profimannschaften ausgegliedert haben. Allerdings ist erlaubt, dass sich die Mehrheit des Kapitals im Besitz privater Investoren befindet. Diese Regel ist aber noch teilweise zu offen ausgelegt und Vereine schaffen es immer wieder, sich um die Regel zu drücken.

Der Münzwurf beim Fußball

Fußball ist schon seit dem späten 19. Jahrhundert ein allseits beliebtes Hobby und seit 1900 auch eine Disziplin bei den Olympischen Spielen. Die erste Weltmeisterschaft war im Jahre 1930 und findet in der Regel all vier Jahre statt. Der Sport war und ist auch heute noch sehr männerdominiert. Frauen haben erst seit 1991 ihre eigene Weltmeisterschaft. Die allgemeinen Regeln des Sports kennt fast jedes Kind. So auch die Regel des Münzwurfs. Für gewöhnlich wird beim Fußball mit einer Münze entschieden, welches Team die Platzwahl hat. Die beiden Kapitäne der jeweiligen Teams wählen dazu entweder „Kopf“ oder „Zahl“ oder je nachdem was die Münzprägung abbildet, manchmal auch eine bestimmte Farbe. Der Schiedsrichter wirft die Münze dann und der Gewinner wird darüber entschieden, welche Seite der Münze oben liegt. Der Gewinner darf sich dann aussuchen, ob seine Mannschaft die Platzwahl hat oder lieber doch Anstoß hat. Bei dem Vorbereitungsspiel, das in Singapur stattfand, wurde der Gewinner aber auf eine andere Weise entschieden.

Kreditkartenwurf statt Münzwurf

Die beiden Traditionsklubs trugen ihr Duell des „International Champions Cup“ aus, welches als hochkarätiges Vorbereitungsturnier gilt. Der Arsenal-Kapitän Mesut Özil und Paris' Spielführer Adrien Rabiot waren zu Recht verdutzt, als der normalerweise altbewährte Münzwurf bei diesem Spiel etwas anders ablief. Zunächst war nicht nur der Schiedsrichter und die beiden Kapitäne beteiligt, sondern auch ein Mann im Anzug war anwesend. Als der Schiedsrichter dann, anstatt der üblichen Münze, eine Kreditkarte herausholte, waren auch die Zuschauer vor Ort und vor den Bildschirmen komplett verwirrt. Grund für die komplette Verwirrung war ein geschickter Marketingtrick der chinesischen Kreditkartenorganisation „UnionPay International“. Der obligatorische Münzwurf wurde kurzerhand für eine außergewöhnliche Marketing-Aktion genutzt. Die chinesische Kreditkartenorganisation ist Sponsor des Turniers und konnte mit dieser Aktion ihre Produkte gut sichtbar für alle Zuschauer in den Vordergrund schieben. Aus dem Konzept hat dies vermutlich keines der Teams gebracht, dennoch konnte der FC Arsenal London das Spiel mit 5:1 für sich entscheiden.




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