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Klarna Card – Die Kreditkarte von Klarna

01.05.2019
Bildquelle: www.klarna.com

Der Markt der Zahlungsdienstleister, vor allem im E-Commerce-Bereich, wird immer umkämpfter und Unternehmen weiten deshalb ihr Angebot aus. Auch das schwedische Unternehmen Klarna erweitert daher sein Angebot und will auch auf dem internationalen Markt Fuß fassen.

Kreditkartenstart in Deutschland

„Klarna“ ist ein schwedisches Unternehmen, welches als Zahlungsdienstleister im E-Commerce-Bereich agiert. Gegründet wurde das Start-up 2005 in Stockholm. Als Zahlungsdienstleister übernimmt Klarna die Zahlungsansprüche von Händlern und wickelt deren Kundenzahlungen ab. Damit werden Risiken für Käufer und Verkäufer minimiert. Rund 20 Prozent aller Online-Einkäufe in Schweden werden mit Klarna abgeschlossen. Klarna möchte seinen Kundenstamm aber auch auf andere Länder ausweiten. In Deutschland soll die eigene Kreditkarte des schwedischen Unternehmens auch bald starten. In Schweden ist diese bereits seit einem Jahr auf dem Markt und nach Angaben des Unternehmens selbst, wurden bereits 84.000 Karten in Schweden ausgegeben. Damit das Zahlen in Deutschland mit der sogenannten „Klarna Card“ möglich ist, gibt es eine Kooperation der Schweden mit Visa. Diese macht das Bezahlen on- und offline erst möglich.

Was kann die Klarna Card?

Bevor die Kreditkarte von Klarna wirklich an den Start geht, gibt es zunächst eine Beta-Phase. An sich ist die Kreditkarte dauerhaft ohne Jahresgebühr oder sonstige anfallende Gebühren, wie etwa den Bezahleinsatz im Ausland. Genutzt werden kann die Beta-Version der Klarna Card von Verbrauchern, die bereits mindestens einmal online via Klarna-Rechnungskauf bezahlt haben. Zudem sollten diese auch die App heruntergeladen haben. Damit die Nutzer der Klarna Card ein optimales Nutzerlebnis erfahren, verfügt die Kreditkarte über verschiedene Features, die dieses unterstützen sollen. So verfügt die Karte über eine Anzeige, die die getätigten Ausgaben anzeigt. Dies soll dafür sorgen, dass der Kunde einen Überblick über seine Zahlungsverpflichtungen behält. Bei Ratenzahlung mit der Karte fallen 11,95 Prozent Zinsen pro Jahr an und eine zuzügliche monatliche Gebührenpauschale von 45 Cent.

Keine gewöhnliche Kreditkarte

Klarna möchte sich mit seiner Kreditkarte, die sich vor allem auf den digitalen Bereich versteht, von anderen Kreditkarten unterscheiden. Deutlich wird das vor allem bei den Funktionen der Kreditkarte. Es ist nämlich nicht möglich mit der Klarna Card Geld abzuheben. Dies ist bewusst von den Betreibern entschieden worden. Klarna möchte damit seine Vision vom bargeldlosen Zahlen nochmals verdeutlichen. Diese Entscheidung ist nach Marktanalysen zustande gekommen. Das Unternehmen habe innerhalb dieser festgestellt, dass insbesondere jüngere Kunden von Klarna die gleiche flexible Nutzerfahrung auch offline erleben möchten, die ihnen online bereits geboten ist. Aber auch bei dem Autorisierungs- und Anmeldeprozess wird deutlich, dass die Klarna Card anders sein möchte. Diese Prozesse sollen in Zukunft nämlich vereinfacht werden. Ähnlich wie bei der Sofortüberweisung soll ein Cent-Betrag vom Konto des Kunden abgebucht werden, der danach sofort zurücküberwiesen wird. Damit braucht Klarna kein Postident- oder Videoident-Verfahren mehr. Bei der Klarna Card funktioniert auch das Sperren der Kreditkarte anders. Dies ist nämlich via App möglich. Der Kunde muss die Karte nicht per Telefongespräch sperren lassen. Ob Klarna mit dieser Kreditkarte hierzulande Fuß fassen kann, ist fraglich. Es ist nämlich allseits bekannt, dass die Deutschen ihr Bargeld lieben und dies die beliebteste Zahlungsmethode ist. Mit einer Karte, mit der kein Geld abgehoben werden kann, können die meisten Verbraucher vermutlich nicht viel anfangen.




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