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Joker Online MasterCard kann im Test nicht überzeugen

09.01.2015
Bildquelle: © Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Mit dem Start ins neue Jahr präsentieren sich auch wieder viele neue Produkte auf dem Markt. Da lohnt sich im Kreditkartenvergleich ein genauer Blick, denn nicht alles, was sich auf dem Markt tummelt, ist auch gut. So etwa die „Joker Online MasterCard“, die seit Kurzem bei einigen Lebensmittelhändlern und Tankstellen angeboten wird. Im Test kann diese überhaupt nicht überzeugen.

Die Stiftung Warentest hat sich in ihrer Online Ausgabe zum Start ins neue Jahr mit verschiedenen Kreditkarten beschäftigt und kommt zu einem schockierenden Ergebnis: Manche Produkte können schlichtweg gar nicht überzeugen. So etwa die „Joker Online MasterCard“, die es seit Kurzem beim Lebensmittelhändler Penny zu erwerben gibt. Auch andere Händler bieten das Produkt, das auch im Kreditkarten-Vergleich durchfällt, an. Wenngleich alles einfach und schnell geht – jedem Kunden ist davon abzuraten, an der Supermarktkasse schnell zuzugreifen. Die Bedingungen sind vergleichsweise schlecht, so wird die Kreditkarte schnell zu einer Kostenfalle. Stattdessen lohnt sich der Aufwand, sich ausführlich mit anderen Produkten aus dem Kreditkartenvergleich zu beschäftigen.

Geringer Jahrespreis, aber starke Einschränkungen

Wer sich an der Supermarktkasse dennoch dazu hinreißen lässt, bei der Joker Online MasterCard zuzugreifen, der sollte einen genauen Blick in die Gebührenstruktur werfen. Wie bei vielen anderen Produkten im Kreditkartenvergleich fällt auch bei dieser Prepaid-MasterCard eine Jahresgebühr an. Diese ist mit 8,99 Euro im ersten Jahr nicht sonderlich hoch. Auch in den Folgejahren zeigt sich die Gebühr mit 7,99 Euro im oberen Mittelfeld. Die Jahresgebühr ist allerdings auch schon der einzige Punkt, der im Kreditkarten Vergleich positiv auffällt. Die Karte, die von der Novum Bank in Malta herausgegeben wird, kann maximal mit 100 Euro aufgeladen werden. Genutzt werden kann das Produkt zudem nur für Online-Einkäufe. Im Laden oder am Geldautomaten ist die Karte nicht zu gebrauchen. Diese Nachteile sind auch im Test negativ aufgefallen.

Sondergebühren machen Prepaid-Kreditkarte zur Kostenfalle

So fällt auch Stiftung Warentest auf, dass es bei der Prepaid-Kreditkarte nicht nur ein zu niedriges Limit gibt, sondern auch die Gebühren zu hoch sind. Das gilt insbesondere für die Sondergebühren, die so bei anderen Produkten aus dem Kreditkarten-Vergleich nicht anfallen. Die Aufladung des Guthabens etwa ist nur dann kostenlos, wenn sie vom eigenen Girokonto erfolgt. Wird eine Überweisung durch einen Dritten in Auftrag gegeben, fällt eine Gebühr von zehn Euro pro Vorgang an. Wird die Transaktion durch eine Sofortüberweisung abgewickelt, werden Gebühren in Höhe von 2,50 Euro erhoben. Auch beim Einsatz der Kreditkarte bei Zahlungen bei ausländischen Händlern (Zahlung in einer anderen Währung als Euro) fällt eine Gebühr in Höhe von zwei Prozent des Umsatzes an. Darüber hinaus gilt es die Inaktivitätsgebühr von 2,50 Euro im Monat, die nach sechs Monaten ohne Nutzung anfällt, zu beachten.

Größerer Nutzen mit Plastikkarte

Wie die Überprüfung von Stiftung Warentest zeigt, kann die Prepaid-Karte im Kreditkartenvergleich keineswegs überzeugen. Etwas besser schneidet die Joker Online MasterCard dann ab, wenn Kunden sich dazu entscheiden, sich kostenlos eine Plastikkarte zusenden zu lassen. Einzig die Verifizierung der eigenen Daten wird dafür mit 2,99 Euro berechnet. Wer eine physische Karte in der Hand hat, der kann mit dieser auch im Einzelhandel bezahlen und Geld abheben – für Letzteres wird allerdings eine Gebühr von pauschal 2,99 Euro erhoben.




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