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Innovation, die sich selbst überholt hat: Coin

02.01.2016
Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Im Kreditkartenvergleich lohnt es sich auch immer wieder, auf interessante Projekte aus der Welt der Kreditkarten zu blicken. Eines davon ist beispielswiese das Crowdfunding-Projekt „Coin“. Gestartet im Jahr 2012, wollte Coin die Welt der Kreditkarten revolutionieren und konnte dabei durchaus auf eine innovative Idee vertrauen: Alle Informationen verschiedener sollten auf einer Karte gespeichert werden.

Coin hätte den Kreditkartenvergleich durchaus revolutionieren können. Die Idee des Start-Ups war äußerst revolutionär. Anstatt mehrere Kreditkarten und andere Karten im Geldbeutel zu haben, wollte Coin dafür sorgen, dass man eine Karte für alles hat. Absolut innovativ und beim Crowdfunding entsprechend erfolgreich. Innerhalb kürzester Zeit sammelte Coin genug Geld ein, um eine Kreditkarte „für alle Fälle“ zu entwickeln. Doch während der Entwicklung stockte das Projekt mehrfach, weswegen erst im Jahr 2014 eine erste Variante von Coin vorgestellt wurde. Diese Beta-Version konnte allerdings keineswegs überzeugen. Der nächste Schock sollte wenige Monate später kommen: Apple stellte Apple Pay – mit mehr Funktionen – vor und machte Coin damit nahezu obsolet. Doch aufgeben will Coin deswegen noch lange nicht.

Coin 2.0 soll die Wende bringen

Die positive Zukunft für Coin soll nun das Modell 2.0 bringen. Doch Experten zweifeln, dass die digitale Kreditkarte überhaupt noch eine Chance hat, den Kreditkartenvergleich zu verändern. Apple, Samsung und Google bieten längst vergleichbare Lösungen, die sich mit dem Smartphone verknüpfen lassen. Eine Plastikkarte wird dadurch obsolet. Auch wenn Coin 2.0 endlich alle Funktionen, die man sich als Nutzer von einer „digitalen“ Kreditkarte, die den Geldbeutel deutlich dünner macht, wünscht, steht der Erfolg mehr als auf der Kippe. Geld für eine digitale Plastikkarte auszugeben erscheint in Zeiten der kostenlosen Bezahlung per NFC mit dem Smartphone schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Der Stand der Technik scheint die Innovation Coin überholt zu haben.

Kreditkartenvergleich ist nicht betroffen

Egal wie sich Coin und die digitalen Helfer wie Apple Pay entwickeln, fest steht, dass der Kreditkarten-Vergleich kaum oder sogar überhaupt gar nicht betroffen ist. Schon heute findet man im Kreditkartenvergleich nämlich nur solche Kreditkarten, die auch physisch verwendet werden können. Eine solche wird man auch weiterhin brauchen – unabhängig davon, ob man auf Coin oder eine mobile Geldbörse setzt. Bislang bieten weder Apple noch Google noch Samsung eine eigene Kreditkarte an. Die Anbieter haben zudem angekündigt, dass sie auch keinen Einstieg in die Finanzbranche planen. Konkret bedeutet das, dass der Kreditkartenvergleich voraussichtlich überhaupt nicht betroffen ist, denn weiterhin muss man sich zuerst für eine Kreditkarte entscheiden, um die moderne Technik überhaupt nutzen zu können.

NFC macht Kreditkartenzahlungen schon jetzt schneller

Auch ohne technische Gadgets muss man sich derzeit aber nicht viele Gedanken machen, denn auch bei Kreditkarten selbst geht die Entwicklung zweifelsohne in die richtige Richtung. Seit einiger Zeit kann man beispielsweise mit fast allen Kreditkarten ohne größere Probleme mit NFC bezahlen. Nötig sind dafür nur ein in den letzten Monaten ausgestelltes Modell und ein Terminal, das NFC erlaubt. Immer mehr Händler haben solche Terminals im Angebot und sorgen damit dafür, dass Kunden viel Geld sparen. Genutzt werden kann NFC ohne jegliche zusätzliche Verifikation bei allen Beträgen bis 25 Euro. Diese kann man so innerhalb von Sekunden begleichen. Wer braucht da schon noch technische Spielereien.




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