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In drei Schritten zum Kredit

03.11.2018
Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Die Vergabe von Krediten und das Kreditwesen begann bereits ca. 3.000 v. Chr. in Mesopotamien. Das Kreditwesen von damals hat relativ wenig mit dem von heute zu tun, aber die essentielle Transaktion bleibt die gleiche. Heute ist es um einiges komplizierter einen Kredit zu erhalten, aber mit den richtigen Tipps kann auch im Jahr 2018 ein Kredit, zu guten Konditionen, erworben werden.

Kostenfaktor Zinsen

Das Leben ist teuer. Kaum ein Verbraucher kann sich aus dem Stehgreif ein neues Auto oder eine neue Küche leisten. Genau aus diesem Grund gibt es Kredite. Kredite werden von Banken, Sparkassen und Kreditinstituten angeboten. Aber natürlich vergeben die Kreditgeber nicht aus purer Nächstenliebe die Kredite, sie verdienen auch an diesen. Für Verbraucher fallen bei der Aufnahme eines Kredits Kosten in Form von Zinsen an. Diese Zinsen gehen an den Kreditgeber. Wie hoch die Zinsen des Kredits sind, hängt neben wirtschaftlichen Aspekten auch von der finanziellen Situation des Verbrauchers ab. Als Kreditnehmer kann nicht direkt Einfluss auf die Höhe der Zinsen genommen werden, aber es gibt bestimmte Dinge, die unternommen werden können, damit die Zinsen möglichst niedrig bleiben.

Schritt 1: Eine gute Bonität

Zunächst hängt die Höhe der Zinsen von der Bonität des Verbrauchers ab. Deshalb ist es wichtig, dass die Verbraucher, die einen Kredit aufnehmen wollen, eine gute Bonität vorweisen können. Damit ein Verbraucher genau weiß, wie es um seine Bonität steht, kann er sich an die SCHUFA wenden (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Diese gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit des Verbrauchers. Verbraucher können bei der SCHUFA einmal pro Jahr kostenlos ihre Kreditwürdigkeit abfragen. Die Abfrage beinhaltet den Bonitäts-Score des Verbrauchers und verschafft eine Übersicht darüber, welche Einträge bei der SCHUFA aufgenommen wurden. Wichtig ist zu schauen, ob alle Einträge auch korrekt sind. Es kann in manchen Fällen vorkommen, dass die SCHUFA Einträge macht, die nicht zwangsläufig stimmen. Bevor ein Kredit beantragt wird, sollten diese fehlerhaften Einträge unbedingt gelöscht werden, dadurch erhöht sich nämlich die Bonität. Damit eine zukünftig gute Bonität gesichert ist, sollten Rechnungen immer pünktlich bezahlt werden.

Schritt 2: Die richtige Laufzeit und der Verwendungszweck

Bevor ein Kredit aufgenommen wird, sollte zunächst ein Haushaltsplan aufgestellt werden. Auf diesem sollten die Ausgaben den Einnahmen gegenübergestellt werden. Nach Abzug der Ausgaben, sollte idealerweise noch genug Geld zur Verfügung stehen, dass die monatlichen Raten des Kredits problemlos abgezahlt werden können. Der Haushaltsplan hilft dabei, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie viel Geld am Ende des Monats tatsächlich übrigbleibt. Die Kreditsumme und die Laufzeit des Darlehens sollten anschließend so gewählt werden, dass noch genügend finanzieller Spielraum bleibt. Zu beachten dabei ist, dass die Höhe der Raten bei einer längeren Laufzeit niedriger ist. Allerdings ist der effektive Jahreszins niedriger, wenn der Kredit innerhalb kurzer Zeit zurückgezahlt wird. Verbraucher müssen an dieser Stelle für sich entscheiden, welche Option für sie am besten ist. Eine weitere wichtige Sache bei der Beantragung eines Kredits, der oft vorher nicht bedacht wird, ist der Verwendungszeck. Dabei kann sich die Angabe des Verwendungszwecks positiv auf die Zinskosten auswirken. Je nachdem was mit dem Kredit bezahlt werden soll, stellt die Anschaffung selbst nämlich eine Sicherheit für den Kreditgeber dar. Sollte der Kreditnehmer nicht im Stande dazu sein, die Kreditraten zu bezahlen, kann der Kreditgeber die Anschaffung selbst verkaufen und den Erlös behalten. Das Risiko für den Kreditgeber ist in diesem Fall nicht mehr so hoch und deswegen sinken die Zinsen des Kredits.

Schritt 3: Vergleich verschiedener Anbieter

Bei der Suche nach dem richtigen Kredit ist es wichtig seine Optionen abzuwägen. In diesem Fall bedeutet das für Verbraucher die Banken und deren Kreditangebote miteinander zu vergleichen. Dank des Internets ist dies auch online möglich und die Bankfilialen müssen nicht extra besucht werden. Vorteil hierbei ist nicht nur die Einsparung von Zeit, sondern es gibt auch einen finanziellen Vorteil. Vergleichsportale bieten Kredite oft zu günstigeren Konditionen an, als die traditionellen Banken. Die günstigste Kreditoption kann somit sehr einfach und unkompliziert gefunden werden. Bei der Wahl des Kredites sind aber nicht nur die üblichen Konditionen wichtig. Der Kredit muss vor allem zu der Lebenssituation des Verbrauchers passen.




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