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HypoVereinsbank senkt Dispositionszins um 0,26 Prozent

12.01.2016
Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Die HypoVereinsbank ist ein Anbieter, von dem man im Kreditkartenvergleich nicht unbedingt jeden Tag hört. Das liegt allen voran daran, dass die Filialbank immer noch nur wenige wirkliche attraktive Kreditkarten im Angebot hat – zumindest im Vergleich zu Direktbanken. Doch zumindest beim Dispositionskredit geht die Entwicklung bei der HypoVereinsbank mittlerweile in die richtige Richtung.

Eine im Kreditkarten-Vergleich auf ganzer Linie überzeugende Kreditkarte bietet die HypoVereinsbank noch nicht, doch zumindest beim Thema Dispositionskredit stimmt die Entwicklung. In den letzten Jahren hat die HypoVereinsbank bereits mehrfach eine Senkung des Dispositionszinses bekanntgegeben. Im Dezember wurde der Zins noch einmal um 0,26 Prozent gesenkt und liegt bei den Girokonto-Modellen „Start“, „Online“ und „Klassik“ nunmehr bei 10,89 Prozent. Zwar bietet die HypoVereinsbank damit auch weiterhin einen Dispositionszins, der knapp über den Marktschnitt liegt, allerdings gleichzeitig einen attraktiveren Zins als einige Konkurrenten mit einem ähnlichen Filialnetz. Dennoch gibt es noch Potenzial, denn der Referenzzins der Europäischen Zentralbank ist auf einem Allzeittief.

Aufholbedarf gegenüber Direktbanken

Das gilt insbesondere im Vergleich zu den Direktbanken, die auf dem Markt mittlerweile für einen wahrhaftigen Zinsrutsch gesorgt haben. Fast alle bekannten Direktbanken bieten mittlerweile Zinssätze von deutlich unter zehn Prozent. Setzt sich die Entwicklung fort, nähern sich immer mehr Banken dem Zinssatz von fünf Prozent an. Im Kreditkarten-Vergleich dürfen sich Kunden dadurch über ein größeres Angebot an Banken freuen, die sowohl eine attraktive Kreditkarte als auch ein Girokonto mit einem niedrigen Dispositionszins anbieten. Die HypoVereinsbank macht sich dabei zumindest auf den richtigen Weg – ist aber dadurch noch lange nicht am Ziel angelangt, denn die Zinsunterschiede sind immer noch gravierend. Das zeigt auch eine Beispielrechnung.

Bis zu fünf Prozent höhere Dispositionszinsen

Nimmt man als Vergleich etwa eine Direktbank aus dem Kreditkartenvergleich, die einen Zinssatz von sieben Prozent bietet, liegt der Unterschied bei 3,89 Prozent im Jahr. Das kann entscheidende Folgen haben. Bei einer durchschnittlichen Überziehung von 500 Euro etwa fallen auf Grund des höheren Zinssatzes Zusatzkosten von fast 20 Euro an. Je höher die Überziehung, desto höher ist auch der Unterschied. Es geht aber sogar noch krasser, denn während viele Direktbanken mittlerweile auf den sogenannten Überziehungszins verzichten, fällt dieser bei den meisten stationären Instituten weiter an. Dieser spezielle Zinssatz fällt immer dann an, wenn der Dispositionskredit ausgereizt ist, Kunden das Konto aber dennoch weiter überziehen. Auch heute gibt es noch Banken, die bei diesem Zinssatz mit bis zu 20 Prozent hinlangen und damit doppelt so hohe Gebühren nehmen wie einige Direktbanken.

Direktbanken meist die bessere Lösung

Wer auf persönliche Beratung und ein umfangreiches Filialnetz verzichten kann, der sollte sich daher bei der Suche nach einem Girokonto allen voran die Angebote von Direktbanken ansehen. Gerade beim Dispositionskredit sind die Unterschiede enorm – auch wenn Institute wie die HypoVereinsbank beginnen, ebenfalls die Dispositionszinsen zu senken. Bislang kommt keine stationäre Bank den von den Direktbanken angebotenen Zinssätzen auch nur im Ansatz näher. Das wiederum hat die Folge, dass immer mehr Kunden sich für einen Wechsel entscheiden. Am Ende werden sich die niedrigen Zinsen sicherlich durchsetzen – zumindest solange sich Banken das Geld bei der Europäischen Zentralbank so günstig leihen können wie es derzeit der Fall ist.




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