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Hohe Gebühren für die Zahlung mit Kreditkarte bei Reiseanbietern

22.03.2016
Bildquelle: © Clarita | Dreamstime Stock Photos

Wer auf eine Karte aus dem Kreditkartenvergleich setzt, der wird sicherlich auch planen, mit dieser die eine oder andere Reise zu buchen. Viele Airlines und Reiseveranstalter machen einem da aber einen Strich durch die Rechnung, denn sie verlangen teilweise deutlich überzogene Gebühren. Dem will die Europäische Union bereits in Kürze ein Ende bereiten.

Seit Dezember müssen Händler nur noch maximal 0,3 Prozent einer jeweiligen Zahlungssumme als sogenanntes Interbankenentgelt an eine Kreditkartenbank abgeben. Das bedeutet konkret, dass bei einer Zahlung von 1.000 Euro gerade mal eine Gebühr in Höhe von drei Prozent anfällt. Ist man aber selbst im Internet unterwegs und will eine Reise buchen, so erheben Anbieter teils horrende Gebühren. Von den 0,3 Prozent, die sie selbst an Banken zahlen müssen, sind die Beträge oft weit entfernt. In einer Stichprobe lassen sich sogar Anbieter ausmachen, die eine Gebühr im mittleren zweistelligen Prozentbereich erheben. Zu nennen sind hier insbesondere Online-Reisebüros.

Fluggesellschaften berechnen zu hohe Gebühren

Die Fluggesellschaften selbst allerdings erheben bereits deutlich zu hohe Gebühren. Bucht man bei einer der beiden großen deutschen Fluggesellschaften, so fällt für die Zahlung mit einer Visa oder MasterCard aus dem Kreditkartenvergleich eine pauschale Gebühr an. Das führt dazu, dass die Gebühr besonders bei günstigen Flügen unverhältnismäßig hoch ist. Bucht man beispielsweise einen Flug für 100 Euro, so kann es sein, dass für die Zahlung eine Gebühr von bis zu 10 Euro anfällt. Das entspricht einem Prozentwert von zehn Prozent, womit die jeweilige Airline hohe zusätzliche Einnahmen verbuchen kann. Ob das rechtlich zulässig ist, gilt allerdings als äußerst fraglich.

Reiseveranstalter langen meist prozentual hin

Während die Fluggesellschaften meist pauschale Beträge berechnen, fällt bei Reiseveranstaltern zumeist eine prozentuale Gebühr an. Auch diese allerdings ist meist deutlich höher als das, was die Anbieter abführen müssen. Wer mit einer Karte aus dem Kreditkartenvergleich bezahlt, der muss damit rechnen, teilweise sogar bis zu drei Prozent des Reisepreises draufzuzahlen. Eine Begründung hierfür bleiben die meisten Reiseveranstalter schuldig. Sie sprechen von hohen Gebühren, die sie selbst bezahlen müssen. Das allerdings lässt sich so nicht bestätigen, denn auch deutsche Reiseveranstalter müssen maximal 0,3 Prozent der jeweiligen Zahlungssumme abführen. Bucht man so etwa für 10.000 Euro einen luxuriösen Urlaub, bezahlt man als Kunde noch einmal unfassbare 300 Euro extra für die Zahlung mit Kreditkarte. Der Reiseveranstalter führt im selben Moment aber gerade einmal 30 Euro an die Kreditkartenbank ab.

Online-Reisebüros handeln nahezu sittenwidrig

Getoppt wird die Benachteiligung von Kunden, die auf ein Produkt aus dem Kreditkartenvergleich setzen, nur noch durch Online-Reisebüros. Das gilt besonders für Flüge, wo teilweise Gebühren anfallen, die in keinem Verhältnis zum Preis stehen. Einer der größten deutschen Anbieter bietet etwa nur die Zahlung mit der hauseigenen Karte kostenlos an. Wer die nicht an, muss bis zu 20 Euro für die Kreditkartenzahlung extra bezahlen. Bei manchen Anbietern fällt sogar eine noch höhere Gebühr an. Besonders bei günstigen Flügen müssen Kunden dann oft damit leben, dass die Kreditkartengebühr teilweise noch einmal 50 Prozent des Reisepreises beträgt. Mit einer Karte aus dem Kreditkartenvergleich kann die Reisebuchung aber auch ganz entspannt sein: Anbieter wie Expedia verzichten komplett auf eine Kreditkartengebühr!




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