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HDE sieht positive Effekte durch Senkung der Kreditkartengebühren

13.01.2015
Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die Europäische Union die Deckelung von Kreditkartengebühren forcieren wird. Nur noch 0,3 Prozent sollen Händler zukünftig bei jeder Zahlung abführen. Bislang müssen sie noch deutlich mehr bezahlen. Die neue Regelung freut auch den HDE, der durch die Veränderung auch Vorteile für die Kunden sieht.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) kann als eine Art Dachorganisation für alle Händler in Deutschland – im Online- und stationären Handel – gesehen werden. Die Dachorganisation hat sich selbstredend zur Thematik geäußert. Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sagte nach der Einigung: „Das sind gute Nachrichten für den Handel und seine Kunden. Mit der gestern erzielten Einigung auf eine Verordnung zur Deckelung von Kartenzahlungsgebühren hat Europa die Weichen für einen weiteren Ausbau der Kartenzahlung gestellt.“ Damit zeigt Genth deutlich, dass er ein Wachstum der Akzeptanzstellen von Kreditkarten sieht. Dieses würde auch dafür sorgen, dass der Kreditkartenvergleich in den nächsten Jahren noch attraktiver wird – immerhin sorgen mehr Akzeptanzstellen auch für ein noch besseres Erlebnis mit der Kreditkarte.

Mehr Händler werden Kreditkarten akzeptieren

Genth sagte weiterhin: „Die Zahl der kartenakzeptierenden Händler wird deshalb jetzt auf absehbare Zeit steigen.“ Eben das könnte sich in wenigen Monaten bemerkbar machen, denn schon zuletzt akzeptierten immer mehr Händler Kreditkarten. Dabei ist Deutschland, was die Zahl der Akzeptanzstellen angeht, auch heute noch deutlich hinter anderen Ländern zurück. Insbesondere in den USA, wo der Kreditkarten-Vergleich wichtiger denn je ist, akzeptieren deutlich mehr Händler Kreditkarten. Auch in den deutschen Nachbarländern Schweiz und Polen wird die Zahlung mit Kreditkarte in deutlich mehr Geschäften akzeptiert. Auch im Online-Handel verzichten vereinzelte deutsche Händler selbst heute noch auf die Akzeptanz von Kreditkartenzahlungen. So rückständig zeigen sich außerhalb von Deutschland nur wenige Händler. Es gibt also viel Nachholbedarf.

Derzeitige Gebühren deutlich zu hoch

In Deutschland liegt das allen voran daran, dass die Gebühren deutlich zu hoch sind. Für die Zahlung mit Kreditkarte müssen Händler im Einzelfall bis zu drei Prozent der Kaufsumme abführen. Wer sich im Kreditkartenvergleich für eine Karte von Visa, MasterCard oder American Express entscheidet, bekommt davon nicht direkt etwas mit. So werden Kreditkartenzahlungen in Deutschland zumeist komplett kostenlos angeboten. Die Gebühren trägt der jeweilige Händler. Für die Interbankenentgelte, so behaupten einige Experten, kommen indirekt aber dennoch die Kunden auf. Die Logik dahinter ist einfach: Dadurch, dass die Händler eine hohe Gebühr abführen müssen, steigen die Preise. Am Ende zahlen also alle Kunden, unabhängig von der Bezahlart, für die Interbankenentgelte mit. Eine Senkung würde dem Kreditkarten Vergleich also weiteren Auftrieb verschaffen.

Kreditkarten bleiben wohl ähnlich attraktiv

Die Kreditkartenlobby zeigt sich über die Änderungen zwar wenig glücklich, besonders nachteilig werden diese sich schlussendlich aber wohl dennoch nicht ausüben. Zwar sinken die Gewinne der Kreditkartenbanken, für Kunden wird das auf Grund der großen Konkurrenzsituation aber wohl kaum Auswirkungen haben. Schon heute gibt es im Kreditkartenvergleich eine Auswahl zwischen einer Vielzahl von verschiedenen Kreditkarten von MasterCard, American Express und Visa. Dabei können Kunden zwischen kostenlosen und gebührenpflichtigen Kreditkarten gleichermaßen wählen. Dadurch, dass viele Kreditkarten enorm attraktiv sind, entscheiden sich für viele Kunden gleich für mehrere Produkte aus dem Kreditkarten Vergleich – bald können diese wohl auch noch häufiger eingesetzt werden.




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