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Hacker deckt kuriosen Trick mit Kreditkarten auf

20.12.2015
Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Einem Hacker ist etwas schier Unglaubliches gelungen: Er hat die Daten mehrerer Kreditkarten auf einen Chip kopiert und mit diesem statt der Plastikkarte bezahlt. Eine wirkliche Gefahr ist der Trick für Karten aus dem Kreditkarten-Vergleich allerdings nicht. Dazu kommt, dass der Trick auf einem alten System beruht, dass es sowieso nicht mehr lange gibt.

Eine aktuelle Meldung von Heise hat in der Kreditkartenbranche für eine gewisse Aufregung gesorgt. Einem Hacker ist es nämlich gelungen, die Daten von gleich mehreren Kreditkarten auf einen Chip zu kopieren und mit diesem zu bezahlen. Eine Plastikkarte legte er zur Bezahlung nicht vor. Möglich ist das allerdings nur mit Kreditkarten aus den USA, denn in Europa gelten ganz andere Sicherheitsvorkehrungen. Auch Geldautomaten lassen sich nicht austricksen. Was der Hacker herausgefunden hat, hilft der Kreditkartenbranche zwar sicherlich weiter, die Gefahren für Modelle aus dem Kreditkartenvergleich noch weiter zu minimieren, ist aber keine Gefahr für Inhaber einer Kreditkarte.

Daten vom Magnetstreifen ausgelesen

Der Trick dahinter ist einfach, aber dennoch genial. Der Hacker hat die Daten vom Magnetstreifen mehrerer Kreditkarten ausgelesen und diese dann auf einen Chip gespielt. Eben jenen muss er nur nahe genug an einen normalen Kartenleser (kein NFC) legen und schon wird die simulierte Kreditkartenzahlung akzeptiert. Das liegt daran, dass der Kartenleser das Gefühl hat, einen Magnetstreifen zu erkennen, obwohl es sich eigentlich nur um einen Chip handelt, der nahe an den Leser gehalten wird. Anwenden kann man den Trick aber nur in den Ländern, in denen noch hauptsächlich per Magnetstreifen bezahlt wird – also beispielsweise in den USA, wo derzeit aber auch eine Umstellung auf Chips durchgeführt wird. Mit Karten aus dem Kreditkartenvergleich in Deutschland lässt sich der Trick übrigens nicht umsetzen, denn hierzulande gibt es zwei weitere Sicherheitsvorkehrungen, die Späße wie diesen verhindern.

Hacker mit guten Motiven

Dass der Hacker über diese Möglichkeit berichtet, ist allerdings alles andere als etwas Schlechtes. Zwar ist durch den Trick kein direkter Betrug möglich, wird eine Kreditkarte aber entwendet, kann so eine Art Kopie erstellt werden. Damit das in Zukunft nicht geschieht, hat der Hacker die Daten öffentlich zugänglich gemacht, sodass MasterCard, Visa und Co. daran arbeiten können, gegen diesen Trick vorzugehen. So wird der Trick mit dem Chip für Betrüger absolut wertlos, denn sobald jeder davon weiß, ist auch ein Betrug dieser Art nicht mehr möglich. Als Kunde des Kreditkarten-Vergleichs muss man sich also in doppelter Hinsicht keine Sorgen machen. Deutsche Kreditkarten sind zum einen sowieso nicht betroffen und zum anderen wird der kleine Trick sowieso schon bald Geschichte sein.

Keine Tricks an Geldautomaten

An Geldautomaten hat der Trick übrigens schon grundsätzlich nicht funktioniert. Diese verlangen nämlich zwingend die komplette Einführung einer Kreditkarte. Das Vorgaukeln des Magnetstreifens funktioniert hierbei entsprechend nicht. Allgemein gelten Geldautomaten immer als sicherste Stelle im System der Kreditkarte. Betrug kommt hier äußerst selten vor, sodass man sich als Inhaber einer Kreditkarte aus dem Kreditkartenvergleich keine Sorgen machen muss. Einzig bei groben Fehlern, etwa wenn man seine PIN auf der Kreditkarte notiert, ist Betrug Tür und Tor geöffnet. Ansonsten gehen die Chancen, an einem Geldautomaten zu betrügen, gegen null.

 




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