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Google Pay integriert PayPal

10.11.2018
Bildquelle: Google

Google Pay und PayPal sind zwei der erfolgreichsten Unternehmen weltweit. Eine Kooperation zwischen den beiden kann für Millionen von Kunden bedeutsam werden und auch die Unternehmen können von der Zusammenarbeit profitieren. Vor allem für Google Pay kann diese Kooperation von großem Nutzen sein.

Kooperation soll zum Erfolg führen

Google Pay ging in Deutschland im Juni an den Start. Die Bezahlmethode hatte zu Anfang Probleme mit der Durchsetzung, was auch daran lag, dass nur drei Banken in Deutschland die Methode anboten. Seitdem sind zwei weitere Banken dazugekommen, aber so richtig laufen will es immer noch nicht. Aus diesem Grund ist Google Pay nun eine Kooperation mit PayPal eingegangen, die dafür sorgen soll, dass mehr Verbraucher erreicht werden. Bisher brauchten Verbraucher eine bestimmte Kreditkarte, um kontaktlos mit Google Pay bezahlen zu können. Das soll sich aber mit der Kooperation zwischen den US-amerikanischen Unternehmen ändern. PayPal hat allein in Deutschland über 20 Millionen Kunden und genau diese Kunden sollen dafür sorgen, dass Google Pay sich endlich durchsetzen kann. Der Dienst kann überall dort genutzt werden, wo auch mit Kreditkarte kontaktlos bezahlt werden kann. Dazu zählen beispielsweise Supermärkte, Tankstellen und Restaurants.

Wie funktioniert die Zahlungsmöglichkeit für den Kunden?

Soweit der Kunde bereits ein PayPal-Konto hat, ist das hinzufügen bei Google Pay nur eine Angelegenheit, die mit wenigen Klicks erledigt werden kann. Zunächst wird natürlich das PayPal-Konto benötigt, aber auch die Google Pay-App, die für Android und iOS verfügbar ist. Im Menü der Zahlungsmethoden von Google Pay ist neuerdings auch PayPal eine Auswahlmöglichkeit. Entscheidet sich der Kunde für die Option mit PayPal zu bezahlen, wird er aufgefordert sich in sein PayPal-Konto einzuloggen und eine der hinterlegten Zahlungsmethoden auszuwählen. In der App selbst wird dann eine digitale Debit-Mastercard eingerichtet, über die dann die Einkäufe abgewickelt werden können. Am Bezahlterminal muss nur das Smartphone an das Terminal gehalten werden und mit dem eingebauten NFC-Chip wird die Zahlung veranlasst. Für die Zahlung wird zunächst das PayPal-Guthaben des Kunden genutzt und wenn dieses nicht ausreichen sollte, wird der fehlende Betrag vom hinterlegten Bankkonto abgebucht. Für den Kunden fallen bei diesem Vorgang keine Gebühren an.

Erfolgschancen

Die Erfolgschancen der Kooperation zwischen Google Pay und PayPal stehen eigentlich ziemlich gut. Mit dem breiten Kundenstamm von PayPal kann eine breite Masse an Kunden erreicht werden. Da PayPal eine der beliebtesten Zahlungsmethoden auf allen möglichen Webseiten ist, ist die aktuelle Verbreitung derzeit weltweit bereits sehr hoch. Die hohe Kompatibilität und Verbreitung des Zahlungsdienstleisters sind perfekte Voraussetzungen für den Erfolg der Kooperation. Auch ist die Verbreitung von kontaktlosen Zahlungsmethoden hierzulande schon relativ hoch. Verbraucher brauchen für ihren Einkauf theoretisch nicht einmal mehr ihre Brieftasche, da das Smartphone einfach zum Bezahlen benutzt werden kann. Dies ist ein weiterer Vorteil für die Kooperation zwischen Google Pay und PayPal. Die Bedingungen für Mobile Payment sind derzeit nämlich so gut wie nie zuvor. Bis zum Jahr 2020 sollen alle Bezahlterminals in Europa Mobile Payment unterstützen. Schon heute sind allein in Deutschland über 500.000 Kassenterminals in der Lage, Transaktionen kontaktlos abzuwickeln. Auch die Girocards (ehemals EC-Karten) sollen in den kommenden Jahren alle mit einem NFC-Chip ausgerüstet werden, der das kontaktlose Bezahlen möglich macht. Die meisten Kreditkarten verfügen bereits über diesen Chip. Jetzt müssen nur noch die Verbraucher von dem Konzept des Mobile Payment überzeugt werden.




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