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Für Verkehrsdelikte können Bayern zukünftig mit Kreditkarte bezahlen

29.11.2014

Eine Strafe für ein Verkehrsdelikt mit der Kreditkarte bezahlen? Bislang war so etwas in Deutschland absolut undenkbar. Die Stadtverwaltung München denkt nun allerdings um. Überall, „wo es wirtschaftlich sinnvoll“ ist, sollen Zahlungen mit EC- und Kreditkarten zukünftig möglich sein. Der Kreditkartenvergleich könnte dadurch zukünftig noch attraktiver werden.

Die bargeldlose Gesellschaft in Skandinavien scheint den Deutschen langsam zum Vorbild zu werden. Die einfache und schnelle Abwicklung von Zahlungen, etwa am Parkautomaten, gehört im Vorreiter-Land Schweden längst zum Standard. Dort hat der Kreditkarten Vergleich bereits eine so große Relevanz, dass sich nahezu jeder damit auskennt. Anders in Deutschland, wo viele Menschen auch weiterhin überhaupt keine Kreditkarte haben. Dabei, so zeigt auch die aktuelle Entwicklung in München, kann eine Karte so praktisch sein – insbesondere dann, wenn eine Zahlung fällig wird, die man zuvor nicht erwartet hat.

Mit der Kreditkarte für zu schnelles Fahren gerade stehen

Zukünftig, so berichtet der Münchner Merkur in Berufung auf Regierungsquellen, soll es in München und Umgebung möglich sein, eine von der Polizei aufgebrummte Strafe direkt vor Ort mit der EC- oder Kreditkarte zu bezahlen. Bislang haben die Beamten zumeist nur eine Barzahlung akzeptiert. Wer nicht genügend Geld dabei hatte, der musste entweder überweisen oder zeitnah mit Bargeld an der nächsten Polizeistation vorstellig werden. Um sich sowohl Schmach als auch Aufwand zu ersparen, sollen die Menschen zukünftig die Möglichkeit haben, für ihr Delikt sofort zu bezahlen. Völlig unabhängig davon, ob es sich um zu schnelles Fahren, dichtes Auffahren oder aber nur ein fehlendes Licht beim Fahrrad handelt.

Zahlung mit Kreditkarte muss „wirtschaftlich sinnvoll“ sein

Wie der bayrische Finanzminister Markus Söder oder Innenminister des Landes, Joachim Hermann (beide CSU), bekanntgaben, hat die Einführung im Rahmen eines Pilotprojekts bereits begonnen. Wie die beiden Politiker in Nürnberg klar machten, sei eine Zahlung mit Kreditkarte allerdings nur dann möglich, wenn es „wirtschaftlich sinnvoll“ ist. Grundsätzlich kann aber davon ausgegangen werden, dass sich die Wahl einer ordentlichen Kreditkarte im Kreditkartenvergleich auf alle Fälle lohnt, denn wirtschaftlich sinnvoll ist nahezu jede Zahlung für ein Delikt – selten nehmen die Ordnungshüter ein Bußgeld von weniger als 15 Euro. Praktisch ist die Kreditkartenzahlung allerdings insbesondere bei höheren Beträgen, denn eben jene hat kaum jemand in bar dabei.

Kreditkartenzahlung soll für alle Ressorts kommen

Der Bereich des Verkehrs und Strafzahlungen sollen allerdings erst der Anfang sein. Wie die beiden bayrischen Politiker am Freitag in Nürnberg erklärten, sei die Einführung der neuen Zahlungsmöglichkeiten für alle Ressorts geplant. Wer sich im Kreditkartenvergleich für das gewünschte Modell entscheidet, der kann vielleicht in wenigen Monaten bereits in allen vom Bundesland betriebenen Stellen mit der Kreditkarte bezahlen. Das kann sich von der Zahlung von Gebühren für den neuen Personalausweis bis hin zu einer Abschlagszahlung für die Müllentsorgung erstrecken – viele Posten, die zukünftig mit dem praktischen und einfachen Zahlungsmittel beglichen werden können. Zwar lohnt sich ein Kreditkarten Vergleich auch außerhalb Bayerns, die Kartenzahlung ist in Deutschland aber bei öffentlichen Stellen eher selten möglich. Der bayrische Vorstoß könnte allerdings zugleich ein Anstoß für die anderen Länder sein. Auf dem Weg zur bargeldlosen Gesellschaft kommt Deutschland langsam voran.




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