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Fitbit Pay – Bezahlen mit dem Fitness-Tracker

28.08.2018
Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Der Markt der Bezahlmethoden wächst und wächst. Weltweit wird das kontaktlose Bezahlen immer beliebter. Kunden hatten es noch nie so einfach für Waren zu bezahlen wie jetzt. So ist es kein Wunder, dass es mittlerweile Anbieter von Bezahlmethoden gibt, die eigentlich nichts mit Banken zu tun haben. Neuerdings ist Fitbit auch ein Anbieter des kontaktlosen Bezahlens.

Was ist Fitbit Pay?

Das amerikanische Unternehmen „Fitbit“ bietet schon seit geraumer Zeit Fitness-Tracker mit dem gleichen Namen an. Mit diesen Fitness-Trackern können Kunden ihre Trainingseinheiten verfolgen und aufzeichnen. Die einfacheren Modelle sind reine Schrittzähler, aber die teureren Modelle können auch weitere Körperparameter, wie die Herzfrequenz oder die Schlafqualität messen. Da der Markt der Bezahldienste stetig wächst, hat sich nun auch Fitbit, mit dem Bezahldienst „Fitbit Pay“, dazu entschieden unter den Anbietern des kontaktlosen Bezahlens mitzumischen. Fitbit Pay ist eine neue Bezahlmethode, bei der weder Smartphone noch Geldbeutel benötigt werden. Verbraucher bezahlen ganz einfach mit ihrer Smartwatch. Um mit Fitbit Pay zu bezahlen, muss nur das Display der Fitbit auf das Bezahlterminal der Kasse gehalten werden und schon ist der Kauf erledigt. Fitbit Pay arbeitet mit vielen Kredit- und Debitkarten von diversen Geldinstituten und Kartenherausgebern auf der ganzen Welt zusammen. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland noch sehr weit hinten, wenn es um die Verfügbarkeit von Fitbit Pay bei Banken geht. In Deutschland sollen bis Ende diesen Jahres 80 Prozent der Kassen mit der Technologie zum kontaktlosen Bezahlen ausgerüstet sein. Obwohl der Prozentsatz jetzt schon relativ hoch ist, scheuen sich noch viele deutsche Verbraucher davor kontaktlos zu bezahlen. Verbraucher hierzulande halten noch lieber am „vorzeigbarem“ Geld wie Münzen und Scheinen fest. Im Vergleich dazu wünschen sich die meisten Amerikaner mehr Gelegenheiten kontaktlos zu bezahlen. Auf der anderen Seite des Atlantiks ist die Einstellung alternativen Bezahlmethoden gegenüber sehr viel offener als hier.

Wie funktioniert Fitbit Pay?

Um die Fitbit Pay-Funktion der Smartwatch nutzen zu können, muss die Funktion erst richtig eingerichtet werden. Zunächst muss dazu eine Kredit- oder Debitkarte von einer teilnehmenden Bank zum Wallet-Bereich der Fitbit App hinzugefügt werden. Unter der Brieftaschen-Kachel wird genau erklärt, wie die Zahlungskarte hinzugefügt werden kann. In einigen Fällen benötigt die Hausbank eine zusätzliche Verifizierung. Bei der Ersteinrichtung von Fitbit Pay gibt es außerdem die Aufforderung einen vierstelligen PIN-Code für die Smartwatch einzurichten, falls dies nicht bereits geschehen ist. Der PIN-Code soll vor unautorisierten Käufen schützen. Die PIN muss alle 24 Stunden erneut eingegeben werden oder dann, wenn die Uhr vom Handgelenk abgenommen wird. Dem Wallet können bis zu sechs Karten hinzugefügt werden und es kann eine Karte als Standardzahlungsmittel der Smartwatch eingerichtet werden. Ob die eigene Fitbit in der Lage ist, Fitbit Pay anzuwenden, ist sehr einfach herauszufinden. Alle Fitbit-Uhren, die „Fitbit Pay“ im Text des Herzfrequenzsensors, auf der Rückseite der Uhr aufgeführt haben, sind in der Lage dazu die Bezahlmethode anzuwenden. Für die Geldkarten, die der Fitbit hinzugefügt werden können, gilt die Voraussetzung, dass die Karte einen NFC-Chip (Near Field Communication) enthält, damit auch wirklich kontaktlos bezahlt werden kann.

Fitbit Pay in Deutschland

Als erste kartenherausgebende Bank in Deutschland bietet die BW-Bank (Baden-Württembergische Bank) ihren Kunden nun die Möglichkeit, Fitbit Pay zu nutzen. Visa-Karteninhaber können mit der Bezahlfunktion der Smartwatch weltweit überall dort bezahlen, wo kontaktloses Bezahlen möglich ist. Kunden der BW-Bank können ihre Visa Kreditkarten und MercedesCard der Fitbit-App hinzufügen. Die App kann auf Android-, iOS- und Windows-Mobilgeräte geladen werden. Der Visa-Token-Service ermöglicht demnach sichere Transaktionen mit Fitbit Pay und bietet Verbrauchern dabei den selben Schutz, wie beim Bezahlen mit ihrer physischen Visa-Karte, so der Anbieter. Die klassische Kartennummer wird durch einen speziellen digitalen Token ersetzt. Beim Bezahlen wird anstelle der eigentlichen Kartendaten nur der Token an den Händler übertragen, um die Zahlung zu autorisieren.




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