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Einzelhandel: Größte Umsatzentwicklung im Internet- und Versandhandel

31.07.2014
Einzelhandel - Umsatzplus im JuniBildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Die Umsatzmargen im Einzelhandel nehmen langsam Fahrt auf. Während die Umsätze der Branche im April und Mai eher mager ausfielen, zeigt sich der Juni schon deutlich stärker. Das teilte das Statistische Bundesamt (Wiesbaden) am Donnerstag mit. So waren die Absatzzahlen im Einzelhandel 1,5 Prozent höher als im Vormonat. Vor allem der Internet- und Versandhandel bewegt sich im Aufwärtstrend und nimmt die größte Position des Einzelhandelsumsatzes ein.

Um 6,6 Prozent stieg der Umsatz im Internet- und Versandhandel allein im Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für das erste Jahreshalbjahr (Januar bis Juni 2014) verzeichnet die Branche sogar einen Anstieg von 7,2 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2013. Grund dafür ist, dass Bestellungen über das Internet eine immer bedeutendere Rolle im Einzelhandel spielen. Internet- und Versandhandel gewinnen mehr und mehr an Marktanteilen hinzu.

Onlineshoppping boomt

In den vergangenen zehn Jahren sind Onlineshops wie Pilze aus dem Boden geschossen. Heutzutage kann man beinahe alles über das Internet ordern. Bezahlt wird meist mithilfe sogenannter digitaler Geldbörsen, Lastschrifteinzug oder Kreditkarte, wobei noch andere Transaktionsmöglichkeiten vorherrschen. Sicherheit für den Verbraucher ist hier oberstes Gebot. Da liegt es nicht fern, dass vor allem die Kreditkartenunternehmen ständig darauf bedacht sind, ihren Nutzern größtmögliche Sicherheit zu bieten.

Mehr Sicherheit mit MasterPass

MasterCard beispielsweise arbeitet eifrig daran, in Deutschland MasterPass flächendeckend einzuführen. Dahinter verbirgt sich ein Digital Wallet, mit dem im Internet sicher und schnell bezahlt werden kann. Das System ist dabei nicht nur auf MasterCard Karten beschränkt. Nutzer können auch andere Zahlkarten beispielsweise aus dem Hause Visa oder ihre girocard hinterlegen und für die nächste Onlinezahlung nutzen. Sicherheit gewährleisten spezielle Server, auf denen die persönlichen Zahlungs- und Versanddaten des Nutzers gespeichert und verschlüsselt übertragen werden. Dem Online-Händler werden zudem nur die Informationen weitergereicht, die er zur Ausführung der Transaktion benötigt. Erstmals hat sich eine deutsche Bankengruppe, die Sparda-Banken, dazu entschlossen, auf MasterPass zu setzen. Im vierten Quartal 2014 soll die digitale Geldbörse allen Kunden des Instituts zur Verfügung stehen.

Einfach, sicher und schnell - V.me by Visa

Visa steht dem in Nichts nach. Mit V.me by Visa bietet das Unternehmen eine europaweite digitale Geldbörse an, die es den Usern ebenfalls erlaubt, sowohl Visa- und V PAY-Karten als auch Karten anderer Anbieter einzustellen und online zum Bezahlen zu nutzen. Sobald in einem Onlineshop eingekauft wird, der dieses Bezahlverfahren anbietet, loggt sich der Nutzer nach Klick auf den entsprechenden Bezahlbutton in seinen V.me-Account ein. Dort sind alle notwendigen Versand- und Zahlungsdaten hinterlegt. Nun muss nur noch die gewünschte Karte zum Bezahlen ausgewählt werden. Visa übermittelt dem Händler keine Karteninhaberdaten mehr, sondern verwendet einmalige Transaktionsnummern, sogenannte Tokens. Während V.me by Visa bis Ende 2014 unter anderem in Deutschland, Irland, Norwegen, Schweden und Italien sowie weiteren europäischen Ländern eingeführt sein soll, wird diese Bezahllösung durch Visa Inc. vorerst lediglich in den USA, Kanada und Australien unter der Bezeichnung „Visa Checkout“ angeboten.




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