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Eingestellt: Payango lässt Kunden mit Prepaid-Kreditkarte im Regen stehen

07.04.2015
Bildquelle: © Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Bereits seit einigen Jahren versuchen sich Anbieter von Prepaid-Kreditkarten auf dem Kreditkartenmarkt zu etablieren. Nur selten sind die Karten verglichen mit normalen Modellen aus dem Kreditkartenvergleich attraktiv. Dazu kommen weitere Probleme, denn läuft eine Karte mal nicht so, wie sich das der Anbieter wünscht, wird sie auch schnell wieder eingestellt. Das zeigen einige aktuelle Beispiele.

Im Supermarkt sieht man sie an der Kasse hängen, mit Werbung wird man sowieso bombardiert: Prepaid-Kreditkarten sind seit einiger Zeit in aller Munde. Was dabei oft unterschlagen wird, ist der Fakt, dass die Karten meist deutlich weniger attraktiv sind als vergleichbare Kreditkarten aus dem Kreditkartenvergleich. Die Gebühren, die bei Prepaid-Kreditkarten aufgerufen werden, sind vergleichsweise hoch und meist wenig konkurrenzfähig. Das allerdings bekommen viele Nutzer gar nicht mit, denn wer im Supermarkt zugreift, der kann nur schwerlich gleichzeitig im Kreditkartenvergleich zuschlagen. Das machen sich die Anbieter von Prepaid-Kreditkarten zu Nutze und nehmen Kunden bei den Gebühren förmlich aus. Fünf Euro für eine Aufladung, 20 Euro für den Kartenverlust und viele weitere Kosten gehören nicht zur Seltenheit.

Prepaid-Kreditkarten werden schnell wieder eingestellt

Wer eine „gewöhnliche“ Kreditkarte im Kreditkarten Vergleich beantragt, der kann sich ziemlich sicher sein, dass er die Karte ohne Probleme mehrere Jahre im Geldbeutel hat. Das gilt insbesondere auch bei kostenlosen Kreditkarten, die gerne einmal in Vergessenheit geraten. Bei den meisten Kreditkarten gilt dabei, dass diese auch nach Jahren noch existieren und gleichbleibend komplett kostenlos sind. Anders bei Prepaid-Kreditkarten. Für diese fallen nach einiger Zeit Inaktivität oft Gebühren an. Das ist aber noch nicht das Äußerte, denn oft werden Prepaid-Kreditkartenprogramme schon nach kürzester Zeit wieder eingestellt. Über Erfolg und Misserfolg einer Kreditkarte wird dabei oft über den Rücken der Kunden hinwegentschieden. Wenn es blöd läuft, muss man sich als Kunde schon nach kürzester Zeit nach einer neuen Kreditkarte umsehen.

Fünf Prepaid-Kreditkarten von Payango eingestellt

Ein gutes Beispiel sind fünf Modelle von Payango, einem der größten Vertreiber von Prepaid-Kreditkarten in Deutschland. Wer die Kiscard Black, die Kiscard Maxx, die my essence Card, die VivaViCard oder die Careengery Card im Geldbeutel hat, der sollte sich möglichst schnell um eine Rückerstattung des noch vorhandenen Guthabens kümmern – Zahlungen sind mit den Karten seit dem 31. Dezember 2014 nicht mehr möglich. Die Payango GmbH und die m-net privatbank 1981 AG informieren auf den Webseiten der jeweiligen Kartenprogramme über die für eine Rückerstattung notwendigen Schritte. Wenngleich es das Geld meist zurückgibt, ist die Sache für viele Kunden doch ärgerlich. Wer sich nicht im Kreditkartenvergleich für ein neues Modell entschieden hat, sondern im Supermarkt oder ohne Vergleich im Internet zugegriffen hat, der muss sich nun um eine neue Karte kümmern.

Prepaid-Kreditkarten oft mit kurzer Lebensdauer

Die Beispiele der fünf Karten von Payango zeigen, dass Prepaid-Kreditkarten oft nur eine kurze Lebensdauer haben. Manche der Karten von Payango, etwa die my essence Card, gab es erst seit dem Jahr 2012. Andere Kreditkarten existieren sogar noch weniger lang. Das ist für Inhaber der Kiscard Black, der Kiscard Maxx und der anderen genannten Karten ärgerlich, immerhin entsteht für sie ein großer Mehraufwand. Wer sich das in Zukunft ersparen will, der sollte lieber auf eine verlässliche Kreditkarte aus dem Kreditkarten-Vergleich setzen.




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