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Die Kreditkarte gewinnt an Popularität

12.05.2016
Bezahlen mit KreditkarteBildquelle: © Shuttlecock | Dreamstime.com

Den wöchentlichen Einkauf im Supermarkt zahlen Verbraucher noch immer am liebsten mit Bargeld und auch die ec-Karte wird konstant genutzt. Doch diese Bezahlmöglichkeiten bekommen nun Konkurrenz, denn die Kreditkarte ist stark im Kommen. Der Anteil der Zahlungen mit Kreditkarte im Einzelhandel ist im letzten Jahr gestiegen – das mag mitunter daran liegen, dass zuletzt große Unternehmen wie ALDI, LIDL & Co. die Zahlung per Kreditkarte eingeführt haben. Bargeld ist beliebt, die Plastikkarten sind und werden es in Zukunft noch mehr sein: ein starker Partner, den man nicht unterschätzen sollte.

Bargeld vs. Plastikkarte

Der Verbraucher in Deutschland liebt sein Bargeld. Das war lange Zeit so und das wird sich auch so schnell nicht ändern. Wir können uns schwer von unseren Scheinen und Münzen trennen, immerhin behalten wir so stets den Überblick und wissen: was im Portemonnaie ist, das kann man noch ausgeben – danach ist Schluss.

In Amerika beispielsweise gehört die Kreditkarte zum Alltag. Dort wird alles mit der Plastikkarte bezahlt. Ob es sich dabei nur um einen Kaffee to Go, eine Zeitung oder den Wocheneinkauf handelt – überall kommt die Kreditkarte zum Einsatz – Bargeld fehl am Platz. Während sich die Deutschen schon mit einer Kreditkarte schwer tun, nutzt ein Amerikaner meist mehrere Kreditkarten gleichzeitig.

LIDL, ALDi, MediaMark, u.v.m. – im letzten Jahr erweiterten zahlreiche Einzelhänder ihre Bezahlmöglichkeiten – neben der Giro- und ec-Karten werden mittlerweile auch Kreditkarten akzeptiert. In 2015 wurden laut einer Studie des Handelsinstituts* 44,5 % des Bruttoumsatzes im deutschen Einzelhandel per Kartenzahlung erwirtschaftet. Mit 52,4 % liegt die Barzahlung noch immer vorn, muss allerdings mit einem Verlust von 0,9 % zum Vorjahr kämpfen.

Die Kreditkarte wird beliebter

Kreditkarten galten lange als unsicher und auch noch heute schauen Verbraucher genauer hin, wenn es ums Thema "Kreditkarte" geht. Durch zahlreiche Sicherheitsmerkmale, wie den EMV-Chip, Verified by VISA, MasterCard SecureCode, uvm. wurde die Kreditkarte jedoch stärker gemacht und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Unkompliziertes Bezahlen im Internet, Buchen von Hotels und Mietwagen und nicht zuletzt die bequeme monatliche Abrechnung übers Girokonto – Vorteile, die sich mitunter für jeden Verbraucher lohnen.

Umso weniger ist es erstaunlich, dass die Kreditkarte in der EHI-Studie eine höhere Aufmerksamkeit bekommt. Mit 5,7 % des Bruttoumsatzes in 2015 steigt die Zahlung per Kreditkarte um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Das klingt wenig – bedenken muss man aber, dass sich hinter dieser Prozentzahl 22,9 Mrd. Euro Umsatz verstecken.

Eins ist sicher: Kreditkarten werden in den nächsten Jahren an Attraktivität zulegen, wenn immer mehr Einzelhändler ihre Kartenakzeptanz erweitern. In wie weit sich das auf den jährlichen Bruttoumsatz und die Benutzerfreundlichkeit für Verbraucher auswirkt, bleibt abzuwarten.

* Das EHI Retail Institute mit Sitz in Köln ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel und deren Partner. Das internationale Netzwerk des Instituts umfasst etwa 750 Mitgliedsunternehmen (Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie, Dienstleister).

–> zur EHI-Studie




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