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Die Geschichte des Goldes

03.07.2018
Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Gold und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten kennt die Menschheit seit Jahrhunderten. Doch nur die wenigsten Menschen wissen, wie lange das Edelmetall wirklich schon gefördert wird und wo es überall schon gefunden wurde.

Die Anfänge des Goldes

Es gibt keinen anderen Rohstoff, der für die Menschheit so wertvoll und interessant ist, wie das Gold. Im Laufe der Menschheitsgeschichte spielte Gold immer ein großes Thema. Bereits 4600 v. Chr. wurde in Mesopotamien Gold zu Schmuck verarbeitet. Gold als Zahlungsmittel wurde unter anderem bei Cäsar genutzt. Er bezahlte seine Soldaten mit Gold, welches er aus Frankreich mitbrachte. Im Laufe der Zeit wurde Gold immer wichtiger für die Wirtschaft und somit stieg auch der Goldpreis an. Allerdings waren die Schwankungen des Goldpreises schon im Mittelalter bemerkbar und führten den ein oder anderen Herrscher in missliche Lagen. Einige Jahrhunderte in der Zukunft, 1717 um genau zu sein, kam es erstmals zu einem entscheidenden Meilenstein für die Geschichte des Goldes. Sir Isaac Newton legte 1717 einen Standard für Gold fest, welcher 200 Jahre bestand. Newton setzte den Standard allerdings zu niedrig an, was dazu führte, dass Silber plötzlich wertvoller wurde als Gold. In der Geschichte des Goldes ist auch der amerikanische Goldrausch ein nicht zu verachtendes Thema. Anfang des 19. Jahrhunderts begann der Goldrausch in North Carolina, welcher auch dazu führte, dass in den USA die ersten Goldminen eröffneten. Im Laufe des Jahrhunderts gab es immer wieder Goldfunde, die sich über den gesamten nordamerikanischen Kontinent erstreckten. Nachdem die Goldfunde in den USA langsam abnahmen, schaffte es Südafrika an die Spitze der Goldproduktionsländer. Ein australischer Forscher entdeckte das Goldvorkommen des Landes zufällig. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Goldes war der „Gold Standard Act“ von 1900, welcher die Ablösung für Newtons falschen Goldstandard leistete. Dieser „Gold Standard Act“ band die Währung der USA an Gold. Erst 1971 beendete der damalige US-Präsident Richard Nixon die Goldbindung des Dollars und stellte damit die Weichen für das heutige Wirtschaftssystem.

Bedeutung von Gold in der heutigen Zeit

Nachdem Nixon die Weichen für Gold für den heutigen Markt stellte, kam der wirkliche Umbruch auf dem Goldmarkt mit dem Krügerrand. Die Anlagemünze aus Südafrika ist eine häufig genutzte Anlagemöglichkeit für Privatpersonen. Sie gilt aber auch als Sammelmünze. Wie aus der Geschichte bekannt ist, taucht Gold immer dann in den Köpfen der Verbraucher auf, wenn die wirtschaftliche Lage schlecht aussieht. Bei Angst vor Änderung des Preisniveaus setzen Investoren so gut wie immer auf Gold. Neben seiner Stellung als Anlagemöglichkeit hat Gold aber noch weitere Einsatzmöglichkeiten. Auch ist heutzutage Goldschmuck noch etwas Besonderes. Die Schmuckindustrie ist aktuell der größte Goldnachfrager. Der steigende Wohlstand der Mittelschicht lässt die Nachfrage nach Goldschmuck schnell ansteigen. Durch den ansteigenden Bedarf an Gold, wird auch heute noch nach dem begehrten Rohstoff gesucht. Beispielsweise suchen große Goldkonzerne, wie Kinross Gold, Newmont Gold und Barrick Gold, alles kanadische Goldunternehmen, weltweit nach dem beliebten Edelmetall. Auch wird an Stellen, wo bereits die Römer Gold gefunden haben, weiter gesucht. Der größte Goldproduzent ist in der heutigen Zeit China.

Vorteile und Nachteile von Gold

Gold bringt als Anlagemöglichkeit einige Vor- und Nachteile mit sich. Obwohl Gold zu Herstellung von Schmuck allein schon viel hermacht, ist dies nicht sein einziger Vorzug. Der große Vorteil von Gold, welcher Verbraucher seit Jahrhunderten an dem Edelmetall schätzen, ist seine Haltbarkeit. Seit der Antike wird Gold als Wertaufbewahrungs- und Tauschmittel genutzt. Es hat kein Ablaufdatum und ist beständig. Damit hat es klare Vorteile gegenüber virtuellen Zahlungsmitteln, wie Kryptowährung. Ein weiterer Vorteil von Gold ist, dass es langfristig an Wert gewinnen wird, da es sich nicht beliebig vermehren lässt und die Mengen begrenzt sind. Der Nachteil von Gold, bezogen auf seine Position als Wertanlage, ist der, dass Gold weder Dividenden, noch Zinsen einbringt. Dazu kommen Wertschwankungen, die auch mal im zweistelligen Prozentbereich im Jahr liegen können. Auch mit Preisabschlägen ist beim Verkauf von Gold zu rechnen, daher sollten Verbraucher sich über die Nachteile des Edelmetalls als Anlage bewusst sein.




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