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Dämlicher Fehler bei der Versendung führt zu Kreditkartenbetrug

28.09.2015
Bildquelle: © Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Wer sich im Kreditkartenvergleich für eine neue Kreditkarte entscheidet, der darf sich gewöhnlich darüber freuen, dass höchste Sicherheitsstandards dafür sorgen, dass die Karte auch bei einem selbst ankommt. In Österreich scheint es ein Kreditkartenanbieter dagegen nicht so genau genommen zu haben und hat die Kreditkarte an die falsche Person geschickt.

Kurioser Fall in Österreich. Ein Mann, nach dem derzeit gefahndet wird, hat an mehreren verschiedenen Geldautomaten insgesamt 1.200 Euro abgehoben – mit einer Kreditkarte, die überhaupt nicht für ihn bestimmt war. Der Mann hatte eine Kreditkarte erhalten, die eigentlich an eine ganz andere Person gehen sollte – auch die Abbuchung erfolgte entsprechend von dem Konto einer anderen Person. Das nutzte der Mann scheinbar absolut skrupellos aus. Fahndungsfotos der Polizei zeigen den Mann an einem Geldautomaten, an dem er sich einen Teil seiner Beute von 1.200 Euro gesichert hat. Bislang ist nicht bekannt, um wen es sich handelt. Fest steht allerdings, dass die Bank für den Schaden aufkommen muss, der durch ihren Fehler entstanden ist. Kurios bleibt die Geschichte der fehlerhaft verschickten Kreditkarte dennoch.

Höchste Sicherheitsstandards bei Kreditkarten

Wer im Kreditkarten-Vergleich in Deutschland eine Kreditkarte bestellt, der kann sich darauf verlassen, dass höchste Sicherheitsstandards angelegt werden. Zuallererst ist bei der Beantragung eine Identitätsprüfung notwendig. Dadurch wird verhindert, dass im Kreditkartenvergleich einfach eine Person für eine andere eine Kreditkarte beantragen kann. Diese Identifikation kann heute der Einfachheit halber auch über einen Videochat durchgeführt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der Abgleich von Personalausweisfoto und der Person im Bild positiv ausfällt. Auch die Daten auf dem Personalausweis, die auch bei der Online-Überprüfung abgeglichen werden, müssen mit denen des Antrags übereinstimmen. Nur so kann man überhaupt an eine Kreditkarte kommen.

Mehrfache Prüfung beim Versand

Wer nicht gerade eine falsche Adresse angegeben hat, an welche die neue Kreditkarte versendet werden soll, der muss sich auch keine Sorge machen, dass die Karte an die falsche Adresse geliefert wird. Wer sich für einen Anbieter aus dem Kreditkarten-Vergleich entscheidet, der sollte davon ausgehen, dass eine mehrfache Prüfung der Adresse, an welche die Kreditkarte gesendet wird, vorgenommen wird. So kann sichergestellt werden, dass sensible Daten nicht an Dritte weitergegeben werden. Manche Kreditkartenanbieter schicken neue Modelle sogar per Einschreiben, um für noch mehr Sicherheit zu sorgen. In Österreich allerdings scheint genau hier ein Problem aufgetreten zu sein. Bislang hat sich die betroffene Bank noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Fest steht allerdings, dass die Geschichte definitiv keine gute PR ist.

Schutz auch beim Einkaufen und Abheben

Doch wie steht es eigentlich um den Schutz beim Einkaufen und Abheben? Wie kann es eigentlich sein, dass missbräuchlich Geld mit einer Kreditkarte einer fremden Person abgehoben werden kann? Am Geldautomaten ist gewöhnlich die Eingabe der Kreditkarten-PIN vorgesehen. Eigentlich sollten Dritte diese nicht haben, doch wenn auch die PIN fälschlicherweise an die falsche Person gesendet wurde, ist auch dieser Sicherheitsfaktor ausgehebelt. Beim Einkaufen wird meist eine Unterschrift – die kaum zu fälschen ist – verlangt. So gibt es eigentlich ein extrem engmaschiges Sicherheitsnetz, das nur durch einen dämlichen Fehler beim Versand ausgehebelt werden kann. Immerhin: ist der Kunde nicht schuld, kommen Kreditkartebanken normalerweise auch immer für den jeweils entstandenen Schaden auf!




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