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Cyberkriminelle erbeuten über eine Milliarde US-Dollar

27.02.2015
Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Sicherheit spielt beim Thema Kreditkarte eine entscheidende Rolle. Wer sich im Kreditkartenvergleich umschaut, der tut das meist auch deswegen, weil er bei der Bezahlung höchste Sicherheitsstandards genießen will. Wie wichtig das ist, zeigt der neueste Betrugsfall in der Bankenwelt. Die „Carbanak“-Gruppe hat dabei weltweit insgesamt über eine Milliarde US-Dollar erbeutet.

Sicherheitsbedenken muss man im Kreditkarten-Vergleich nicht haben, bei anderen Bankdienstleistungen sieht das teilweise aber anders aus. Ein aktuell heiß diskutierter Fall zeigt, dass die Systeme deutlich weniger gut geschützt sind als man vermutet haben mag. Kunden wurde dadurch am Ende zwar kein Schaden zugefügt, weil einzig Banken von den „Carbanak“-Attacken betroffen waren, dennoch steigt die Angst durch Aktionen wie diese. Doch wie konnte es so weit überhaupt kommen und warum haben die Sicherheitsmechanismen versagt? Eine Taskforce bestehend aus Interpol, Europol und Kaspersky Lab hat vor einigen Monaten mit der Aufklärung begonnen, die ersten Ergebnisse sind dabei bereits ans Licht gekommen.

Klüger als das System

Die „Carbanak“-Gang hat mit ihren Taten deutlich gemacht, dass Verbrecher klüger handeln können als das System. Dafür haben sie nach Informationen von Interpol Schadsoftware durch gezielte Fishing-Maßnahmen auf Computern von Bankmitarbeitern eingeschleust. Anstatt das schnelle Geld zu machen, haben die Betrüger die Verhaltensweisen und Transaktionsmuster von Bankmitarbeitern überwacht und schlussendlich nachgeahmt. So konnten sie Wochen später Geld verschwinden lassen, ohne dass davon irgendjemand etwas merkt. Dadurch gelang der „Carbanak“-Gang ein Clou, dem zuvor kaum einer Betrüger-Gang gelungen war: Sie konnten jede Bank der Welt ausrauben, völlig unabhängig vom verwendeten System, denn dieses wurde durch die Kopie der Arbeitsweisen der Mitarbeiter schlichtweg ausgehebelt.

Am Geldautomaten selbst Geld ausgezahlt

Der Fall von „Carbanak“ hat auch deswegen für so viel Aufsehen gesorgt, weil die Betrüger sogar die Kontrolle über Geldautomaten übernommen haben und sich so selbst Geld auszahlen lassen konnten. Über Handlager konnten sie so insgesamt eine Summe von über einer Milliarde US-Dollar ergaunern, wie Interpol resümiert. Bis heute ist unklar, ob die Schadsoftware noch immer bei einigen Banken im Umlauf ist. Ebenso ist unklar, wo das Geld hin ist. Nach Informationen der internationalen Polizei liegt das Geld verstreut auf der ganzen Welt in Schließfächern sowie auf Konten bei chinesischen und amerikanischen Banken. Ob die Schadenssumme je zurückerstattet werden wird, gilt als fraglich. Bislang fehlt von den Betrügern jede Spur.

Mit der Kreditkarte ist man auf der sicheren Seite

So schockierend der Fall auch ist, betroffen waren am Ende keine Bankkunden. Als Privatkunde muss man sich also keine Sorgen um sein Geld machen, denn auf dieses waren die „Carbanak“-Verbrecher nicht aus. Besonders abgesichert ist man dann, wenn man auf eine Karte aus dem Kreditkartenvergleich setzt, denn dank der höchsten Sicherheitsstandards gehören Modelle von Visa, MasterCard und American Express zu den sichersten Finanzinstrumenten auf der ganzen Welt. Selbst wenn einmal etwas schief geht, zeigen sich die Kreditkartenkonzerne gewöhnlich sehr kulant. Wer vor Finanzbetrügern sicher sein will, der sollte entsprechend auf den Kreditkarten Vergleich setzen. Nur mit einer solchen lässt sich das Einkaufen in jeglicher Hinsicht genießen, denn Sicherheit, das zeigen Umfragen immer wieder, spielt für die Deutschen bei den Finanzen eine ganz besonders wichtige Rolle.




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