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Commerzbank erhöht Gebühr für goldene Kreditkarten

13.12.2014
Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Die Commerzbank macht ihre goldenen Kreditkarten im Kreditkartenvergleich noch ein wenig unattraktiver. Zum 1. Dezember haben sich die Gebühren für Hauptkarten von 69,90 Euro auf 79,90 Euro erhöht, Partnerkarten kosten ab sofort 69,90 Euro statt 59,90 Euro. An diesem Wochenende endet zudem die 100 Euro-Neukundenaktion.

Wer sich für ein Konto bei der Commerzbank interessiert, der sollte schnell zuschlagen. Bis einschließlich 14. Dezember gibt es bei der Commerzbank noch einen Neukundenbonus von 100 Euro. Die Wochenendaktion endet danach, sodass bei einer Eröffnung danach für den Moment keine Prämie mehr winkt. Was bestehen bleibt ist allerdings die attraktive Zufriedenheitsgarantie, die Kunden nach zwölf bis 15 Monaten anfordern können. Wer auch nach dieser Zeit nicht mit dem Produkt der Commerzbank zufrieden ist, der kann kündigen und erhält dafür eine Sonderprämie. Voraussetzung dafür sind allerdings eine „aktive Nutzung“ mit mindestens fünf Vorgängen von mindestens 25 Euro in der Zeit zwischen Kontoeröffnung und Kündigung.

Kreditkarten mit Versicherungspaket werden teurer

Im Kreditkartenvergleich war die Commerzbank bislang selten auf einem der vorderen Plätze zu finden. Die Karten des Unternehmens sind vergleichsweise deutlich zu teuer und können darüber hinaus nicht durch besondere Leistungen überzeugen. Das gilt insbesondere für die goldenen Kreditkarten des Unternehmens. Bislang waren diese für Kunden, die ein Girokonto bei der Commerzbank haben, für einen Preis von 69,90 Euro zu erhalten. Seit dem 1. Dezember kosten die Karten nun 79,90 Euro. Auch die Partnerkarte kostet statt 59,90 Euro nun 69,90 Euro. Die dafür gebotenen Leistungen sind eher durchschnittlich. Das Versicherungspaket lohnt sich nur in speziellen Fällen, kostenlose Abhebungen oder ein gebührenfreier Einsatz im Ausland werden nicht geboten. Auch ein Bonus- oder Cashback-Programm wird nicht zur Verfügung gestellt.

Normale Kreditkarte kann im Kreditkartenvergleich nicht überzeugen

Ein schlechtes Bild gibt aber nicht nur die nun noch teurere Gold-Variante der Commerzbank-Kreditkarte ab. Im Kreditkarten-Vergleich fällt auch die Standardkreditkarte durch, denn auch hier dürfen sich Kunden weder über kostenlose Abhebungen noch auf einen Wegfall des Entgelts für den Auslandseinsatz freuen. Im Gegenteil, die Gebühren sind im Vergleich zu anderen Kreditkarten sogar verhältnismäßig hoch. Damit aber noch nicht genug, denn die Kreditkarte kostet darüber hinaus eine stattliche Jahresgebühr von 34,90 Euro und damit deutlich mehr als viele andere Kreditkarten mit einem deutlich besseren Leistungsspektrum. Auch bei der Standardkarte ist weder ein Bonus- noch ein Cashback-Programm enthalten, weswegen die Karte im Kreditkartenvergleich kaum bestehen kann.

Kontoführungspauschale für das Girokonto

Im Gegensatz zur Tochter comdirect, die im Kreditkartenvergleich sowohl durch eine kostenlose Kreditkarte als auch durch ein gebührenfreies Girokonto überzeugen kann, zahlen Kunden der Commerzbank auch für die Führung des Girokontos eine Gebühr. Gehen weniger als 1.200 Euro im Monat auf das Konto ein, fällt eine Kontoführungspauschale in Höhe von 9,90 Euro an. Immerhin muss es sich dabei um keinen Gehaltseingang handeln. Menschen, die wenig verdienen, schauen trotzdem in die Röhre, denn nicht jeder hat die Möglichkeit, jeden Monat 1.200 Euro auf sein Konto zu transferieren. Im Kreditkarten-Vergleich fällt die Commerzbank mit ihrem Girokonto dadurch auch an diesem Punkt durch. Positiv ist nur die Bargeldversorgung, die durch 9.000 Geldautomaten der Cash Group gewährleistet wird. Dort sind kostenlose Abhebungen genauso möglich wie gebührenfreie Einzahlungen.




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