Beratung vor Bestellung

☎ 0351-64757550

(Mo-So 8-20 Uhr)

Cashback-Funktion wird im Kreditkartenvergleich immer wichtiger

30.10.2014
Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Im Kreditkartenvergleich spielt neben den klassischen Kenngrößen Jahreskartenpreis und Gebühren mittlerweile auch eine andere Funktion eine immer wichtigere Rolle: Das sogenannte Cashback. Viele Menschen, die viel Geld mit ihrer Kreditkarte ausgeben, wollen dafür auch etwas zurückbekommen. Einige Anbieter werben dafür explizit mit Bonusprogrammen.

Der neudeutsche Begriff Cashback spielt im Vergleich von Kreditkarten eine immer wichtigere Rolle. Es geht konkret darum, dass Umsätze mit einer Kreditkarte rückvergütet werden. Wer seine Visa oder MasterCard bei einem Händler, stationär oder online, einsetzt, der erhält dafür einen Bonus. Die Systeme funktionieren dabei komplett unterschiedlich. So gibt es etwa mit der Amazon Visa-Kreditkarte immer zwei Prozent Bonus für Zahlungen bei Amazon. Dieser Bonus wird dem Kreditkartenkonto ab einem Wert von zehn Euro gutgeschrieben – das Geld gibt es sozusagen cash auf die Hand. Nach einem anderen Modell gehen etwa die Meilenkreditkarten von Fluggesellschaften vor. Hier sammeln Kunden für einen geldwerten Vorteil. Wer etwa 20.000 Euro mit seiner Kreditkarte der Lufthansa umsetzt, der kann sich auf einen Business Class-Flug innerhalb Europas freuen.

Cashback lohnt sich nicht für jedermann

Allerdings sollte im Kreditkartenvergleich bei der Suche nach Cashback die Vorsicht oberste Maxime sein. Nicht für jeden lohnt sich ein Modell mit Cashback. Das zeigt sich gut an einem Beispiel. Die Kreditkarten der Lufthansa kosten teilweise über 100 Euro im Jahr. Wer also vom Cashback profitieren will, der muss mindestens 10.000 Euro im Jahr umsetzen, um die Buchung eines Europa-Flugs (Economy Class) realisieren zu können. Weniger hoch sind die Schwellen etwa bei der Amazon Visa Karte angesetzt. Mit dieser können Kunden vergleichsweise viel sparen, denn sie erhalten grundsätzlich mit jedem Umsatz bei Amazon einen Rabatt von zwei Prozent. Das bedeutet, dass ein Kunde im Jahr mindestens 1.000 Euro bei Amazon umsetzen muss, um die Jahresgebühr von 20 Euro reinzuholen. Alternativ wäre auch ein Umsatz von 4.000 Euro Umsatz bei anderen Partnern (hier 0,5 Prozent Cashback) möglich.

Im Kreditkartenvergleich das richtige Cashback finden

Beim Cashback liegt der Teufel im Detail. Wer mit seiner Kreditkarte Geld verdienen will, der sollte die verschiedenen Visa-, MasterCard- und American Express-Kreditkarten ausgiebig vergleichen. Nur so lässt sich das perfekte Modell finden. Wer etwa aktiv im Payback-Programm sammelt, der sollte sich die komplett kostenlose Payback American Express-Karte sichern. Wer viel mit Air Berlin, Lufthansa oder Germanwings fliegt, der kann auf eine Kreditkarte aus den jeweiligen Vielfliegerprogrammen setzen. Auch für Kunden von Amazon gibt es, wie bereits angesprochen, eine gute Lösung um viel zu sparen. Seltener lohnen sich dagegen Kreditkarten von Anbietern, die keinen direkten Zweck an ihre Cashback-Funktionen binden.

Allgemeiner Cashback meist schlechter

Dieser allgemeine Cashback schneidet im Kreditkartenvergleich deutlich schlechter ab. Etwa bietet Cortal Consors pro Zahlung einen Bonus von zehn Cent – unabhängig vom Umsatz. Bei der Deutschen Kreditbank können Kunden mit der Kreditkarte von großen Rabatten bei einigen ausgewählten Partnern profitieren. Auch bei Wüstenrot gibt es ein Cashback-Programm, das allerdings wie bei Cortal Consors gedeckelt ist. Für Personen, die eine kostenlose Kreditkarte wollen, bieten sich die vergleichweise günstigen Karten von Cortal Consors, der DKB und von Payback (jeweils keine Jahresgebühr) an. Wer dagegen besonders viel aus seinen hohen Umsätzen machen will, der sollte sich für eine zweckgebundene Lösung entscheiden – auch, wenn diese eine höhere Jahresgebühr mit sich bringt.




Weitere Neuigkeiten gibt es unter "Kreditkartennews".


Werfen Sie auch einen Blick in den großen Kreditkartenvergleich.


Deutschland-Kreditkarte