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Betrüger versuchen Kreditkartendaten von WhatsApp-Nutzern zu stehlen

06.02.2016
Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Im Kreditkartenvergleich geht es fast immer nur um Vorteile von Kreditkarten, doch hin und wieder macht es trotzdem Sinn, auf die Schattenseiten zu schauen. Auch, weil viele Betrüger weiterhin versuchen, mit unvorsichtigen Inhabern von Kreditkarten Geld zu verdienen. Ende Dezember etwa haben Betrüger intensiv versucht, Kunden der App „WhatsApp“ zu betrügen.

Beim Thema Betrug gilt es im Kreditkarten-Vergleich, immer wieder auf besonders dreiste Attacken aufmerksam zu machen – auch, um Inhaber einer Kreditkarte in Zukunft vor ähnlichen Fehlern zu bewahren. In einem recht aktuellen Fall einer WhatsApp-Betrugsmasche von Ende Dezember hätte der Betrug eigentlich sofort jedem kundigen Verbraucher auffallen sollen. Das gilt allein schon deshalb, weil die Betrugsmail, mit der versucht werden sollte, an Kreditkartendaten zu kommen, in Englisch gehalten wurde und auch vom Format her nicht besonders offiziell aussah. Auch die Mail selbst fällt dadurch auf, dass sie nicht besonders professionell formatiert ist. Sollte man also in den nächsten Wochen eine ähnliche Betrugsmail bekommen, so sollte man diese am besten löschen. WhatsApp selbst würde, wenn überhaupt, deutlich professionellere E-Mails schreiben.

Phishing-Website mit „bekanntem“ Link

Dass vermutlich auch Inhaber einer Karte aus dem Kreditkarten Vergleich auf die Masche hereingefallen sind, liegt wohl auch daran, dass der Link in der E-Mail durchaus richtig aussieht. Die Betrüger geben in der E-Mail eine Zielseite an, die tatsächlich von WhatsApp selbst betrieben wird. Wer allerdings auf den Link klickt, der kommt gar nicht auf diese Website, sondern auf eine hinterlegte Parallelwebsite, die nur zum Abgreifen der Kreditkartendaten vorgesehen ist. Das sieht man einmal in der Linkzeile und zum anderen daran, dass beim Surfen kein https-Symbol zu sehen ist. Auch das typische „Schild“, das in einigen Browsern angezeigt ist, existiert auf der Phishing-Website nicht. Das Problem nur: Besonders Smartphone-Nutzer erkennen diesen Fehler oft nicht.

Smartphone-Nutzer sind weniger achtsam

Trotz der in vielerlei Hinsicht fehlenden Professionalität sollte man Kunden aus dem Kreditkartenvergleich vor der Phishing E-Mail warnen, denn viele Smartphone-Nutzer haben sich in den letzten Jahren als weniger achtsam gezeigt als Nutzer eines Desktop-Computers. Auch deshalb ist der WhatsApp-Betrug, der erstmals Ende Dezember aufgefallen ist, nicht gerade wenig „erfolgreich“ gewesen – zumindest aus Sicht der Betrüger. Da WhatsApp grundsätzlich nur auf dem Handy verwendet werden kann, war die Zielgruppe von den Betrügern zudem äußerst gut gewählt. Dazu kommt ein weiterer Faktor: WhatsApp kostet je nach Betriebssystem und Mitgliedsdauer in der Tat einen gewissen Betrag für die Nutzung.

Betrug für gerade einmal 89 Cent?

Manch ein Betrogener mag sich auf den ersten Blick allerdings gar nicht so sehr ärgern. Angeblich musste man die Zahlungsdaten nämlich nur für einen Betrag von 89 Cent eingeben. Wer sich für eine Verlängerung von zwei Jahren oder fünf Jahren (2,40 Euro oder 3,34 Euro) entschieden hat, musste ein wenig mehr bezahlen. Das mag wie relativ wenig wirken und kaum einen stören. Doch die Sache ist viel schlimmer: Die Betrüger sind keineswegs auf diese Kleinstbeträge aus, sie wollen vielmehr an die Kreditkartendaten kommen. Diese wiederum haben einen deutlich größeren Wert, denn sobald die Betrüger die Kreditkartendaten haben, können sie mit diesen nahezu alles machen. Wer als Kunde des Kreditkartenvergleichs also betroffen ist, sollte seine Karte sofort sperren lassen. Bei einem Schaden von nur 89 Cent wird es sicherlich nicht bleiben.

 




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