Beratung vor Bestellung

☎ 0351-64757550

(Mo-So 8-20 Uhr)

Bank Austria senkt Dispo- und Guthabenzinsen

26.07.2015
Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Weniger Zinsen – sowohl im Haben- als auch im Sollbereich. Diese Entwicklung zeigt sich bei Girokonten bereits seit einiger Zeit. Ein gutes Beispiel für die Veränderungen, die das Marktumfeld mit sich bringt, ist die Bank Austria. Sie hat ihre Guthabenzinsen auf dem Girokonto im Neukundengeschäft auf 0 gesenkt – dafür sinken allerdings auch die Sollzinsen deutlich.

Wer in den letzten Tagen viel mit Finanzprodukten zu tun hatte und des Öfteren den Kreditkartenvergleich bemüht hat, dem ist sicherlich aufgefallen, dass sich bezüglich der Zinsen viel getan hat. Im Kreditkarten-Vergleich findet man meist eine große Auswahl an Kreditkarten, die an ein Girokonto gebunden sind. Das hat neben vielen Vorteilen zwar auch einige Nachteile, doch besonders für einen realistischen Blick auf aktuelle Zinssätze ist auch ein Überblick über Girokonten sehr hilfreich. Wie sehr sich das Marktumfeld in den letzten Wochen und Monaten verändert hat, zeigt nun auch die Bank Austria. Die österreichische Tochter von UniCredit hat mehr als eine Million Kunden. Diese dürfen sich auch weiterhin über gleichbleibende Zinsen freuen. Für Neukunden gibt es allerdings so einige Änderungen.

Guthabenzinsen sinken auf 0 Prozent

All diejenigen, die sich im Kreditkartenvergleich zukünftig für ein Produkt der Bank Austria entscheiden, müssen mit einem Guthabenzins von 0 Prozent zurechtkommen. In Deutschland kann man den Trend zum Nullzins im Habenbereich schon lange beobachten. Im Neukundengeschäft bewerben viele Banken bereits seit einigen Monaten ihre Girokonten mit Nullzins. Eine Alternative ist da oft eine Anlage auf einem Kreditkartenprodukt. Dazu zählt beispielsweise die DKB Visa-Kreditkarte, die es bei der deutschen Direktbank kostenfrei zum Girokonto dazu gibt. Wer sein Geld auf dieser Karte parkt, der erhält einen Zinssatz von 0,7 Prozent – deutlich mehr als auf dem Girokonto bei allen deutschen Banken.

Sollzinsen sinken auf nur noch 7 Prozent

Die Änderungen bei der Bank Austria, über die die Kronen Zeitung berichtet, bringen für Kunden aber auch Vorteile. Zwar ist der Guthabenzins von vormals 0,125 Prozent komplett verschwunden, dafür ist aber auch der Sollzins nur noch ein Schatten seiner selbst. Bislang lag der Einstiegszins für den Dispokredit bei 9,5 Prozent. Der Höchstsatz lag bei 13,25 Prozent. Zukünftig fallen stattdessen nur noch 7 beziehungsweise 11,5 Prozent Zinsen an. Wenn auch etwas abgeschwächt konnte man eine solche Entwicklung zuletzt auch im Kreditkartenvergleich beobachten. Bei den meisten Girokonten, bei denen eine Kreditkarte fester Bestandteil des Pakets ist, sind die Sollzinsen in den letzten Jahren deutlich unter die Marke von 10 Prozent gesunken. Da erscheint es nur vernünftig, dass die Bank Austria nun ähnliches tut.

Zinsen entwickeln sich immer weiter nach unten

Was dem einen wehtut, freut im Fall der Bank Austria den anderen. Profitieren können insbesondere all diejenigen, die ihr Konto des Öfteren überziehen. Wer als bestehender Kunde der Bank Austria von den neuen Konditionen Gebrauch machen will, der hat die Möglichkeit, in die neue Gebührenstruktur zu wechseln. Wer dagegen weiterhin einen Guthabenzins von 0,125 Prozent erhalten will, der darf auch bei den alten Gebühren verbleiben. Eine Chance auf einen Guthabenzins haben nur diejenigen, die erst jetzt ein Konto bei der Bank Austria eröffnen, nicht mehr. Glücklicherweise findet man im Kreditkartenvergleich aber auch weiterhin Girokonten und Kreditkarten, die schon grundsätzlich mehr als 0,125 Prozent Guthabenzins bieten. Eine gute Alternative ist entsprechend schnell gefunden.




Weitere Neuigkeiten gibt es unter "Kreditkartennews".


Werfen Sie auch einen Blick in den großen Kreditkartenvergleich.


Deutschland-Kreditkarte