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Bahn erhebt faire Kreditkartengebühren

07.11.2014

Im Kreditkartenvergleich geht es oft um jeden Cent, da ärgert es Kunden umso mehr, wenn sie bei Kreditkartenzahlung draufzahlen sollen. Bei Flugbuchungen gehört das längst zum Usus, der Ticketkauf bei der Bahn war dagegen bis zuletzt frei von Kreditkartengebühren. Das soll sich nun ändern, immerhin ist die Tarifstruktur aber sehr fair.

Eine gewisse Furcht ging bei den Fahrgästen durchaus um: Mitte des Jahres hatte die Bahn angekündigt, dass sie ab 2015 eine Kreditkartengebühr erheben wird. Zu diesem Zeitpunkt wurde allerdings noch nicht verkündet, wie viel Kunden in Zukunft draufzahlen müssen. Wenige Monate später folgt nun die genaue Staffelung. Kunden, die sich im Kreditkartenvergleich für eine beliebige Karte entschieden haben, können zumindest ein wenig aufatmen. Die Gebühren sind deutlich niedriger als etwa die, welche von der Lufthansa erhoben werden. Verzichtet wird auf die Kreditkartengebühr darüber hinaus bei Tickets, die im Ausland starten oder enden, sowie im Nahverkehr. Dadurch müssen nur Kunden des innerdeutschen Fernverkehrs blechen.

Spartickets bleiben bei Kreditkartengebühren außen vor

Sparfüchse, die sich im Kreditkartenvergleich für ein besonders günstiges Modell entschieden haben, können auch bei der Bahn profitieren. Wer früh bucht, der erhält oft die sogenannten Sparpreise. Diese beginnen bei Langstrecken mit Preisen von 29 Euro (2. Klasse) beziehungsweise 49 Euro (1. Klasse) für die einfache Fahrt. Bei etwas kürzeren Strecken (etwa Nürnberg – Frankfurt) liegen die Sparpreise meist noch unter den Einstiegspreisen. Bei all diesen Sonderpreisen können Kunden auch weiterhin bedenkenlos mit Kreditkarte bezahlen, denn die Gebühren werden erst ab vergleichsweise fairen 49,99 Euro erhoben. Wer ein günstigeres Ticket bucht, der bezahlt keine Gebühren. Dadurch können schlaue Kunden auch von einem Trick profitieren. Wer sein Ticket auf zwei verschiedenen Fahrscheinen (Hin- und Rückfahrt je einzeln) bucht, der kann die Kreditkartengebühr geschickt umgehen, wenn er etwa 29 Euro für jeden Fahrabschnitt bezahlt.

Maximal drei Euro Gebühren für Zahlungen ab 300 Euro

Aber selbst dann, wenn Kunden die Kreditkartengebühren bezahlen müssen, halten sich die Kosten durchaus in Grenzen. Das gilt insbesondere im Vergleich zur Kreditkartenzahlung bei der Lufthansa, die nur in wenigen Fällen weniger als zehn Euro für die Zahlung mit der Kreditkarte oder mit dem Bezahldienst PayPal nimmt. Ganz anders die Bahn. Sie erhebt maximal eine Gebühr von drei Euro, die allerdings sogar erst ab einem Betrag von 300 Euro gilt. Dazwischen ist die Gebühr so gestaffelt, dass immer etwa ein Prozent des Kaufpreises als Kreditkartengebühr aufgeschlagen wird. Ein durchaus faires Prinzip, das die Gebühren, die von den Kreditkartenunternehmen erhoben werden, an den Kunden weitergibt. Wer sich nach einem ausgiebigen Kreditkartenvergleich also gerade erst für ein neues Modell entschieden hat, mit der Bahntickets gekauft werden sollten, muss sich entsprechend nicht ärgern.

Kostenlose Kreditkartenzahlung im Zug

Gebührenfrei ist die Kreditkartenzahlung darüber hinaus im Zug. Wer sein Ticket also nicht vor Fahrtantritt gekauft hat, der kann davon profitieren, dass der Ticketkauf im Zug ohne Kreditkartengebühr vonstattengeht – unabhängig vom Kaufpreis. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, denn nicht in jedem Fernzug können Kunden ein Ticket direkt beim Schaffner bezahlen. Wer ohne gültiges Ticket einsteigt, der muss manchmal eine saftige Strafe bezahlen. Diese kann zwar auch ohne Kreditkartengebühren bezahlt werden – gespart ist dadurch allerdings nichts.




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