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American Express stellt auch in Deutschland erste Kreditkarten mit NFC aus

25.11.2014

Der im Kreditkartenvergleich meist durch teurere Kreditkarten auffallende Kreditkartenanbieter American Express hat ersten Kunden Kreditkarten mit NFC-Funktion ausgegeben. Der US-amerikanische Anbieter hatte als letzter der drei großen Anbieter auf dem europäischen Markt damit begonnen, seine Karten mit NFC auszustatten.

Es hat eine Weile gedauert, aber nun ist auch American Express im Kreditkartenvergleich eine ernstzunehmende Alternative, wenn ein Kunde die Zahlung über die Near Field Technology (NFC) bevorzugt. Während Visa und MasterCard auf dem deutschen Markt bereits seit Anfang des Jahres damit begonnen haben, ihre Karten mit NFC auszustatten, ließ sich American Express lange Zeit. Der Anbieter von Premiumkreditkarten verzichtete über Monate darauf, auch nur eine Ankündigung zu machen, wann der deutsche Markt mit NFC-Kreditkarten rechnen darf. Im Oktober folgte dann die Ankündigung, dass in Kürze mit der Umrüstung begonnen werden soll.

Erste NFC-Kreditkarten für Neukunden

Zu Beginn dürfen sich allerdings nur Neukunden über die Kreditkarten mit der modernen Bezahlfunktion freuen. Alte Kreditkarten werden nur im Rahmen des turnusmäßigen Wechsels ausgetauscht. Bei einigen Kunden kann das noch dauern, denn viele Kreditkarten haben ein Ablaufdatum bis hin zum Jahr 2020. Wer schon zuvor eine Kreditkarte mit NFC-Funktion haben will, der muss sich auf Extrakosten einstellen. Die Ausstellung einer Ersatzkarte, die dann mit NFC ausgestattet wäre, kostet teilweise bis zu 50 Euro. Das lohnt sich kaum, denn bislang bietet American Express auch nur wenige Akzeptanzstellen. Die Kreditkarten des amerikanischen Anbieters können in Deutschland bislang nur vereinzelt im Einzelhandel eingesetzt werden.

NFC-Kreditkarten von American Express nur eingeschränkt nutzbar

So fällt im Vergleich mit Kreditkarten von MasterCard und Visa auf, dass die Karten von American Express nur bei extrem wenigen Händlern verwendet werden können. Zu Beginn arbeiten nur Douglas, Appelrath Cüpper, Hussel, Christ und Interspot Voswinkel mit American Express zusammen und bieten die Zahlung mit NFC auch mit American Express-Kreditkarten an. Der Anbieter allerdings verspricht Besserung. Schon bald sollen Kunden auch bei einer Vielzahl anderer Händler mit American Express NFC-Kreditkarten kontaktlos bezahlen können – komplett kostenlos und in Sekundenschnelle. Im Kreditkartenvergleich fällt momentan auf, dass Visa und MasterCard durch ein deutlich breiteres Netzwerk an Akzeptanzstellen verfügen. Beispielsweise können Kunden von McDonald‘s in einer Vielzahl von Restaurants bereits heute kontaktlos mit einer MasterCard oder einer Visa-Kreditkarte bezahlen.

Begrenzung auf 25 Euro bei NFC-Zahlungen

Größere Summen werden American Express-Kunden allerdings auch zukünftig nicht per NFC bezahlen können. So schreibt der Gesetzgeber vor, dass maximal 25 Euro pro Transaktion kontaktlos abgebucht werden können. Jeder Betrag darüber muss auch weiterhin per PIN oder Unterschrift verifiziert werden. Diese Form der Authentifizierung ist auch dann nötig, wenn das erste Mal mit einer American Express-Karte kontaktlos gezahlt werden soll. Auch diese erstmalige „Registrierung“ ist aus Sicherheitsgründen erforderlich. Darüber hinaus will American Express nicht ausschließen, dass eine Authentifizierung über PIN oder Unterschrift auch gelegentlich bei der eigentlich schnellen und einfachen Bezahlung mit der NFC-Technologie nötig ist. Damit soll Betrug vorgebeugt werden. Durch die Neueinführung von NFC und die Auslieferung erster Kreditkarten wird American Express auch im Kreditkartenvergleich wieder interessant. Wer auf der Suche nach einem günstigen Modell ist, der sollte insbesondere die kostenlose Payback American Express-Kreditkarte im Auge haben.




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