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Akzeptanzprobleme für Amex-Kreditkarten könnten noch wachsen

30.10.2015
Bildquelle: © Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Wer sich im Kreditkartenvergleich für die Payback American Express Kreditkarte entschieden hat, der könnte zukünftig sogar mit noch größeren Akzeptanzproblemen kämpfen müssen. Das ist insbesondere deshalb der Fall, weil die neue EU-Richtlinie zur Begrenzung der Interbankenentgelte nur für Visa und MasterCard-Kreditkarten gilt. American Express und Diners Club bleiben außen vor.

Wer nicht gerade nur im Luxussegment unterwegs ist, der ist im Kreditkartenvergleich bis vor wenigen Jahren sowieso eher selten auf Kreditkarten von American Express gestoßen. Das allerdings hat sich durch die Einführung der Payback American Express Kreditkarte grundlegend geändert. Die erste kostenlose American Express-Kreditkarte wurde von Payback und insbesondere dem Lebensmittelhändler Rewe stark promotet und fand einen relativ großen Absatz in Deutschland. Das lag auch daran, dass die Karte komplett kostenlos ist und das Punktesammeln im Payback-Programm attraktiver macht. Viele Payback-Partner, darunter etwa Aral, real oder Rewe, akzeptieren auch American Express-Kreditkarten – das gilt auch für andere Modelle aus dem Kreditkarten-Vergleich wie die American Express Gold Card – doch ist eher eine Ausnahme als die Regel.

Akzeptanzprobleme bei American Express

Der Lebensmittelhandel ist ein gutes Beispiel. Hier haben durch die neue EU-Richtlinie fast alle die Zahlungsweise Kreditkarte neu eingeführt. Aldi, Lidl, Kaufland, Netto und die meisten anderen großen Supermärkte haben aber nicht grundsätzlich Kreditkartenzahlungen akzeptiert, sondern werben vielmehr damit, dass sie seit Kurzem Visa und MasterCard-Kreditkarten nehmen. Das Problem für American Express-Kunden: Sie bleiben komplett außen vor. Das liegt daran, dass die Begrenzung der Interbankenentgelte – also der Gebühr, die ein Händler für die Zahlung mit einer Kreditkarte an die jeweils dahinter stehende Bank abführen muss – nur für das Vier-Parteien-System (Bank, Acquirer, Händler, Kunde) gilt. American Express und Diners Club setzen auf den deutlich direkten Weg bei dem nur drei Parteien (Acquirer, Händler und Kunde) mit von der Partie sind.

Thematik könnte sich zuspitzen

Das Problem für American Express-Kunden könnte sich sogar noch verschärfen, denn es spricht derzeit nicht viel für die Akzeptanz von American Express-Kreditkarten. In normalen Marktsegmenten spricht eigentlich gar nichts dafür, dass man neben Visa und MasterCard auch American Express akzeptieren sollte. Besonders ungünstig ist das für jeden, der sich für die kostenlose Payback American Express Kreditkarte entschieden hat. Aktiv nutzen kann man diese meist nur an Tankstellen und im Supermarkt. Hoffnung macht allerdings der Online-Handel, denn dort werden heute bereits vielfach alle drei Kreditkartentypen akzeptiert. Ebenfalls sinnvoll ist die Wahl einer American Express-Kreditkarte im Kreditkarten Vergleich, wenn man viel im Luxussegment unterwegs ist. Egal ob in Boutiquen, Luxushotels oder bei Fluggesellschaften – wenn es teuer wird, hat man mit American Express nur selten Akzeptanzprobleme.

Normalbürger sollten sich für Visa oder MasterCard entscheiden

Wer dagegen mit Luxus nicht viel am Hut hat und auf der Suche nach einer Kreditkarte ist, die man immer und überall ohne große Probleme einsetzen kann, der sollte sich lieber für Visa oder MasterCard entscheiden. Beide Kreditkartentypen werden mittlerweile bei sehr vielen Händlern akzeptiert und bieten dabei jede Menge Vorteile gegenüber Bargeld oder der Zahlung mit EC-Karte. Auch die Auswahl ist alles andere als eingeschränkt, denn im Kreditkarten-Vergleich findet man eine Vielzahl an verschiedenen Modellen von Visa und MasterCard!




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